ORF: Moralische Verwahrlosung in der Direktoriumsetage

Fall Oberhauser“ zeigt Verschwendung am Küniglberg

Der „Fall Oberhauser“ schlägt hohe Wellen. Aufgrund einer einst mündlichen Zusage von Ex-ORF-Generalintendant Gerhard Weis muss der ORF für den ehemaligen Informationsintendanten Elmar Oberhauser zusätzlich zur Abfertigung und den sonstigen Pensionsansprüchen 668.007,52 Euro in die Pensionskasse einzahlen. Das regt nicht nur den Zentralbetriebsrat am Küniglberg, Gerhard Moser, auf, sondern auch den Generalsekretär der FPÖ, Harald Vilimsky, der von einer „gigantischen Verschwendungspolitik“ spricht.

Der Name Oberhauser und der ORF sorgten immer wieder für Aufregung. Als Infodirektor musste er 2010 gehen, weil er sich angeblich gegen einen Besetzungswunsch der SPÖ querlegte. Nach gut einem Jahr Gehalt ohne Dienst zwang er den ORF nun noch zu einem dicken Pensionsbeitrag. Das Gericht gab Oberhauser recht, der den Betrag von 668.007,52 Euro eingeklagt hatte. Grund für die Extrazahlung war eine mündliche Zusage von Ex-ORF-Generalintendant Gerhard Weis. Dieser hatte Oberhauser zugesichert, dass seine Pensionsansprüche nicht, wie üblich, am Grundgehalt ohne Pauschale bemessen, sondern auf Grundlage seines alten (sehr guten) Sondervertrags als langjähriger Sportchef berechnet werden. Während ORF-Juristen argumentierten, eine solche Abmachung müsse schriftlich getroffen werden, wertete das Gericht die mündliche Zusage als gültig.

Was für ein Justizskandal!

http://www.unzensuriert.at/content/0011350-Fall-Oberhauser-zeigt-Verschwendung-am-K-niglberg

 

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