Regierungen arbeiten mit korrupten Banken zusammen

krisenfrei

Der Libor-Betrug

Von Andre Damon
27. Dezember 2012

Im jüngsten Fall, bei dem eine internationale Großbank mit Samthandschuhen angefasst wird, geht es (in den Worten von Finanzaufsichtsbehörden) um kriminelle Aktivitäten von „epischem“ Ausmaß. Erneut wurde der Deckel von der Jauchegrube gelüftet, die üblicherweise als Weltfinanzsystem bezeichnet wird.

Die größte Bank der Schweiz, die UBS, gab diese Woche zu, systematisch den Referenzzinssatz Libor (London Interbank Offered Rate) manipuliert zu haben. Der Libor ist die Grundlage für globale Zinssätze, die als Maßstab für Finanzkontrakte in Höhe von Hunderten Billionen Dollar dienen. Die Bank versuchte, damit ihre Profite zu erhöhen und ihre finanzielle Schieflage zu verschleiern.

Das Vorgehen der UBS führte zu einem Betrug an Hunderten Millionen Menschen, die Zinsen für Hypotheken, Kreditkartenschulden, Studienkredite und Ratenverträge beim Autokauf zahlen. Gleichzeitig trifft es regelmäßige Investoren wie Pensionsfonds und staatliche Stellen auf lokaler und nationaler Ebene, sowie zahllose Millionen Rentner, deren Einkommen von festen Investments…

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