Protestmarsch nach Wien für Schuhfirma GEA startet am Sonntag

Heinrich "Heini" Staudinger, Eigentümer der Schuhmanufaktur GEA.
Auf Betreiben des Schuhherstellers GEA soll am Sonntag ein Protestmarsch des Umweltaktivisten und “Weltenwanderers” Gregor Sieböck vom Firmensitz in Schrems bis vor das Parlament in Wien stattfinden. Ziel ist, gegen die Anschuldigungen der Finanzmarktaufsicht zu protestieren.

Am Freitag dem 7. Dezember werde das Eintreffen Sieböcks in eine Demonstration für das Anliegen von Schuhfabrikant Heini Staudinger vor dem Hohen Haus münden, teilte die Firma am Samstag mit.

Der Marsch soll am Sonntag um 12.00 Uhr vor dem Schuhwerk starten. Auf den etwa 160 Kilometern bis nach Wien wollen Sieböck und sein Begleiter Michael Kislinger Unterschriften für die Bürgerinitiative zur Abänderung des Bankwesengesetzes sammeln.

GEA: Zores mit Finanzmarktaufsicht

GEA hat über einen Sparverein bei 250 Kunden und Bekannten mehr als drei Millionen Euro eingesammelt. Er zahlt seinen Geldgebern vier Prozent Zinsen.

Das dürfen in Österreich momentan aber nur Banken mit entsprechender Konzession tun. Der Schuhhändler liegt darum im Clinch mit der Finanzmarktaufsicht (FMA).

(APA)

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Bürgerrecht statt Bankenrecht –

Demonstration vor dem Parlament am Fr, 7.12. um 14 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe UnterstützerInnen, liebe Interessierte!

Bestimmt haben einige unter euch den Konflikt zwischen GEA und der FMA verfolgt (Hintergründe, Neuigkeiten, Pressemeldungen etc. nachzulesen unter www.gea.at).

Mit einer BürgerInnen- Versammlung vor dem Parlament am Freitag, 7.12. um 14 Uhr wollen wir der Öffentlichkeit und den Verantwortlichen zeigen: Wir sind viele!

Wir sind viele, die sich wünschen, nachhaltig, regional und vor allem selbstbestimmt wirtschaften zu können – über 3000 Unterschriften unserer Parlamentarischen Bürgerinitiative und über 16.000 UnterstützerInnen der AVAAZ Petition „Schützt die Waldviertler Schuhproduktion“ sprechen eine klare Sprache!

Dabei geht es uns nicht nur um GEA, die Waldviertler Werkstätten oder Heini Staudinger. Spätestens bei unserer Podiumsdiskussion am 14.11. wurde deutlich, dass eine Vielzahl an Vereinen, Gemeinden, NGOs und anderer klein- oder mittelständischer Betriebe ins Visier der FMA geraten sind, weil sie versucht haben, mit dem Vertrauen und dem Geld ihrer FreundInnen und KundInnen zu wirtschaften.

Deshalb wollen wir auch am 7.12. vor dem Parlament viele sein, die laut und deutlich sagen: Bürgerrecht statt Bankenrecht!

Heini Staudinger kommt! Das Fernsehen kommt! Roland Düringer kommt! Die Waldviretler Belegschaft kommt!

Komm auch du! Und sag es weiter!

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Ein Kommentar

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