Facebook: Gesichtserkennung wird ausgesetzt

Datenschutz

Bei den umgesetzten Empfehlungen hebt die Behörde unter anderem die höhere Transparenz für Nutzer, mehr Kontrolle über die Einstellungen und bessere Möglichkeiten für das Löschen von Inhalten hervor. In manchen Bereichen sei Facebook noch weiter gegangen als verlangt und habe sich an den strengeren Vorgaben anderer europäischer Datenschutzbehörden orientiert.

Gesichtserkennung wird ausgesetzt

So stoppt Facebook etwa die umstrittene Gesichtserkennungsoption in Europa. Bis zum 15. Oktober sollen alle erstellten Profile von EU-Nutzern von Facebook gelöscht werden, für neue Nutzer sei die Option bereits abgeschaltet. Datenschützer hatten kritisiert, dass Nutzer nicht ausdrücklich um ihre Zustimmung für die Freischaltung der Funktion gefragt worden seien.

Facebook hatte bisher argumentiert, dass die Gesichtserkennung konform mit den europäischen Datenschutzbestimmungen ist. Das Soziale Netzwerk machte keine Angaben dazu, wie und wann die Funktion in Europa wieder eingeführt werden könnte. Der Anbieter wolle einen einheitlichen Ansatz finden, um alle Nutzer über das Feature zu informieren.

Fristen für fehlende Umsetzungen

Facebook habe allerdings nicht in allen Punkte die gewünschten Informationen geliefert, so die irischen Datenschützer, etwa bei der Informationen für neue Neuer, bei der vollständigen Löschung eines Accounts und den Werbemöglichkeiten basierend auf persönlichen Angaben. Die Behörde hat Fristen gesetzt, meist vier Wochen, bis wann Facebook über den aktuellen Stand berichten muss.

Facebook kooperativ

Laut der irischen Datenschutzkommission war Facebook kooperativ, wenn auch hart in der Sache.

Die Behörde schreibt weiter, dass der Diskussionsprozess mit Facebook weitergeführt werden müsse. Facebook habe erkannt, dass es besser sei, neue Features vor dem Start auf eventuelle Datenschutzprobleme zu überprüfen. Es sei auch klar, dass der aktuelle Bericht nur eine Statusmeldung sein könne, so die Behörde weiter. Sie werde weiterhin neue Entwicklungen etwa bei den Benutzerbedingungen, den Werbemöglichkeiten und vor allem, wie persönliche Nutzerdaten verwendet werden, beobachten und dabei auch mit anderen EU-Datenschutzbehörden zusammenarbeiten.

Initiative bemängelt fehlende Strafen

Der vom österreichischen Studenten Max Schrems gegründeten Initiative Europe-v-Facebook.org ist das nicht genug. Sie bemängelt die fehlenden Konsequenzen für die Nichtumsetzung der angeführten Punkte, etwa in Form von Strafzahlungen. Das sei erneut ein Beweis dafür, dass Gesetze zugunsten großer Firmen weniger streng ausgelegt würden, so die Initiative in einer Aussendung. Dass Facebook, wie im Bericht erklärt, sich so gut um die Privatsphäre seiner Nutzer kümmere, stehe zudem diametral zu den Ansichten von Experten und anderen Datenschutzbehörden.

Die Initiative hatte 23 Beschwerden gegen das Soziale Netzwerk eingebracht, die schließlich zur Untersuchung geführt haben. Eine davon, nämlich die wegen der Gesichtserkennung, könne nun fallengelassen werden, so Schrems. Schrems führt das nicht zuletzt auf den großen Druck auf europäischer Ebene zurück.

Über die übrigen Beschwerden will die Behörde laut Schrems dieses Jahr rechtlich bindend entscheiden. Dazu solle die Initiative mitteilen, welche Rechtsverstöße ihrer Meinung nach noch offen sein. Bisher verweigere die Behörde den Zugriff auf Unterlagen und Argumente Facebooks, so Schrems. Es sei aber positiv, dass das Verfahren weitergehe.

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5 Kommentare

  1. Petra

     /  29. November 2012

    Ich habe vor ein paar Tagen dagegen unterschrieben doch ich glaube es bringt nichts wie immer. Ich bin in über 50 kritischen Gruppen, habe auch eine eigene und seit ein paar Tagen schreibe ich der Initiative gegen Flug und Bodenlärm Kaiserslautern und sprach heute zum ersten mal Chemtrails und Haarp an, es ist wichtig das man Aufklärung betreibt, vor allem will ich die Menschen erreichen die noch nicht den Durchblick haben und über Facebook kann man viele Menschen erreichen. Wir haben den Himmel auch nicht so kaputt wahrgenommen als wir noch nicht im Internet waren und was ich heute weiß ist zu 90 % von Facebook Links. Viele wollen dort weg doch was sind die Alternativen? Bei Diaspora passiert nichts, bei wer kennt wen wird nur geflirtet, mit Yahoo und Twitter kenne ich mich noch nicht aus, Twitter soll ja auch gut zensieren. Ich lese hier gerade über Planet X, wenn es wirklich so ist kann man niemand mehr glauben dann werden alle die im Weg sind ferngesteuert.

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    • Nein, es nützt nichts…
      Das einzige was nützen würde, wäre massenhafter Austritt…
      Wenn sich keiner beteiligt kann der Missstand nicht weitergehen, so ist es bei allem, die Dinge können nur bestehen, weil sie bedient werden.
      Man kann nicht einmal austreten, wenn man selber gar nicht eingetreten ist, so wie ich – ich muss eintreten um den betrügerisch für mich anglegten account zu löschen, was aber angeblich auch nur ein Betrug ist, denn alles bleibt … Jeden Tag bekomme bis zu 10 Emails, dass ich wieder „neue Freunde“ habe… wie schön 🙂 ich grüße euch alle und sage – geht lieber wieder aus dem Buch der Gesichter raus!
      lg AnNijaTbé

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      • Petra

         /  29. November 2012

        Ich dachte schon ich habe einen Schaden, ich bekam ständig Nachrichten von Facebook über neue Freunde und zweifelte sehr an meinem Verstand, denn Gesichtsbuch war auch mir ein wirklich hässliches Wort, dort wollte ich nicht rein. Als ich auf so eine E-Mail reagierte merkte ich, ich habe keinen einzigen Freund dort, nun wüßte ich gern woher hatten die meinen Name und E-Mail Adresse. LG

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        • Liebe Petra,
          genau das frage ich mich auch – jedenfalls kann es nicht einer meiner wirklichen Freunde gewesen sein, denn die wüssten mindestens wie man meinen Namen schreibt. Umgekehrt schrieben mich Freunde plötzlich falsch geschrieben an, weil sie glaubten im F wäre mein Name richtig.
          Es ist eine groß angelegte Schweinerei, die da abgeht, aber jetzt kümmere ich mich nciht mehr darum. LG AnNijaTbé

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    • Liebe Petra,
      wie gesagt, ich unterschreibe nirgends online, weil das Unsinn ist. Früher tat ich das und verfolgte was daraus entstand. NICHTS konnte mit den Onlineunterschriften je erreicht werden. Es sind virtuelle Unterschriften, die real gar nicht existieren. Die virtuelle Ebene hilft uns für einen schriftlichen Austausch von Erfahrungen, es ist aber nur die Matrixebene. Die Wirklichkeit ist das was gefühlsmäßig dabei rüber kommt. Hast du schon bemerkt, dass man sofort erkennt welcher Mensch hinter den Worten steht, das Medium verstärkt dies auf unglaubliche Weise. Ebenso erkennen wir die Leere der verschiednen Seiten, wo nichts Echtes vorhanden ist. Wenn wir etwas erreichen wollen dann muss das persönlich geschehen. Der Aufruf dazu kann durchs Netz gehen, aber es muss gemacht werden, real nicht virtuell.
      Was ich immer schon versuchte ist, die LÜGEN aufzuzeigen, den wir haben EIN RECHT AUF WAHRHEIT. Wenn es ein RECHT AUF LÜGE gibt, muss es auch ein RECHT AUF WAHRHEIT geben, darauf müssen wir alle bestehen. Es kann nicht sein, dass auf einer Welt NUR die LÜGE hochgehalten, die WAHRHEIT aber verurteilt wird, das ist komplett gegen jede göttliche Bestimmung.
      GlG AnNijaTbé

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