„Juden müssen die Opferrolle abschütteln“ – einfach so????

Danke Renate für deine Recherche!

Menasse träumt offenbar vom lauwarmen Eislutscher 🙂

Sich so feige aus der Angelegenheit zu drücken, geht nicht an. Die können doch nicht glauben, dass sie erst mal 70 Jahre lügen, die Deutschen und Österreicher an den Pranger stellen, 100 Jahre Reparationszahlungen kassierten, keine Steuern zahlen, sich überall als Opfer darstellen, so lange das irgendwer glaubte, was nun vorbei ist. Als dritte Phase der Infamie wollen sich die Leutchen jetzt einfach mal aus dem Staub machen, als hätte es das alles nicht gegeben, aber die falschen Geschichtsbücher aufrecht erhalten möchten sie schon gerne, oder was????  Sogar in seinem Buch lügt er munter mit einer falsch gestellten Frage weiter… Warum wohl gab es Krieg, wer hat die Kriege bezahlt und lanciert, die Menschen in die Not getrieben??? Das sind doch genau jene, die jetzt dumme Fragen stellen, die sie aber selber nicht beantworten wollen, klar sie wissen ja die Antwort….

Niemals — soooooooo geht es nicht!!!!

Recht auf Wahrheit!

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http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1311585/Juden-muessen-die-Opferrolle-abschuetteln

12.11.2012

Peter Menasse sucht mit dem Buch „Rede an uns“ die Provokation. „Opfer nerven“, daher solle sich die jüdische Gemeinschaft „mehr der Zukunft zuwenden“.

„Pfeift auf die Opferrolle, zeigt der Welt, wo es langgeht.“ Peter Menasse, Chefredakteur des jüdischen Magazins „NU“, wendet sich mit einem provokanten Appell an die Juden Österreichs und Deutschlands. Das Kernargument des am Montag präsentierten Buchs „Rede an uns“: Die Shoah, die Massenvernichtung der Juden, habe keinen Bezug mehr zur Gegenwart der Jungen: „Für einen heute Vierzehnjährigen liegen die Taten der Nationalsozialisten so lange zurück wie für einen Rentner der Tod von Kronprinz Rudolf und Mary Vetsera“. Die heutigen Deutschen und Österreicher seien nicht die Täter von damals, und: „Wir heutigen Juden sind keine Opfer“.

Der Umgang mit der Shoah zerfalle in zwei Phasen, schreibt Menasse – zuerst das Schweigen, dann die Aufarbeitung und das Gedenken. Jetzt sei es Zeit für eine dritte Phase, „in der wir uns mehr oder sogar ausschließlich der Gegenwart und Zukunft zuwenden müssen“. Es sei nun hinreichend bekannt, was während des Nationalsozialismus geschehen sei. „Was aus dem Wissen um die Massenvernichtung der Nationalsozialisten bis jetzt nicht gelernt wurde, wird durch ewige Wiederholung nicht mehr gelernt werden“. Schließlich hätten Neonazis und Rechtsaußenparteien trotz all der Gedenkstätten und Erinnerungsprojekte nach wie vor Zulauf. Menasse schließt daraus: „Wir können die Gedenkstätten zusperren“.

Das Geld solle man lieber für sozialwissenschaftliche Studien und pädagogische Konzepte ausgeben. Erforschenswert findet Menasse nur noch die Frage des „Warum“. Bis heute gebe es nur „Bruchstücke von Thesen“ darüber, warum Deutsche und Österreicher „mit Jubel in den Krieg marschierten“ . Diese Analyse und der Kampf gegen das „Virus der Diskriminierung“ sieht Menasse aber als Aufgabe der Mehrheitsgesellschaft, nicht der Juden. Ihnen rät er, „einen selbstbewussten Gestus einzunehmen“ und die „Opferrolle abzuschütteln“. Denn: „Opfer sind langweilig, nerven, haben keine Gegenwart und keine Zukunft“.

weiterlesen: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1311585/Juden-muessen-die-Opferrolle-abschuetteln

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