Katalonien will bei Unabhängigkeit die EU verlassen // Südtirol hat gleiche Tendenzen

eu-raus

Danke Renate, darauf warte ich schon lange…
Das ist eine sehr gute Botschaft!!!!
Welches Bundesland wird sich in Österreich als erstes absetzen und welches in Deutschland???
In Italien lauert ja Südtirol darauf, endlich selbständig zu werden, JETZT ist die beste Gelegenheit dazu – auch diese Diskussion füge ich hinzu!!!

S U P E R ….

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/11/48143/

Die größte Region Spaniens will nicht nur unabhängig werden, sondern schließt auch einen Austritt aus der EU nicht aus. Nach der Regionalwahl am 25. November soll über die Fortführung des Freiheitsprozesses entschieden werden.

Katalonien hat die größte Wirtschaft aller spanischen Regionen und scheut sich daher nicht vor einem Unabhängigkeitskampf mit Spanien oder einem Austritt aus der EU. Spanien will indes eine Abstimmung über die Selbstbestimmung der Katalanen verhindern. Einem Bericht von Bloomberg zufolge sei eine Abstimmung in Katalonien verfassungswidrig. Die Zentralregierung Spaniens könne auch die Aufnahme der Region in die EU blockieren. Die Regierung Mariano Rajoys hat ein großes Interesse daran, das Land zusammenzuhalten. Die meisten Regionen sind jedoch zahlungsunfähig und benötigen Finanzhilfen aus dem Hilfsfonds.

Die EU hat von ihrer Seite her eine automatische Aufnahme der Region bereits ausgeschlossen. „Wenn alle Türen geschlossen werden, dann müssen wir uns im katalanischen Parlament treffen, um den besten Weg zu finden, wie wir den Prozess fortführen können“, sagte Joan Vidal de Ciurana, Vorsitzender der Regionalregierung.

weiterlesen: http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/11/48143/

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Südtirol am Scheideweg – Podiumsdiskussion Teil 1 – 5

Hochgeladen von am 07.11.2011

BRUNECK/ST. GEORGEN – Mit der Frage nach dem besten Zukunftsmodell für unser Land beschäftigte sich der Schützenbezirk Pustertal am 4. November 2011 im Vereinshaus von St. Georgen, zu dem hochkarätige Gäste begrüßt werden konnten. Nachdem der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Oberleutnant Juri Oberlechner, die rund 400 Interessierten begrüßt hatte, eröffnete Moderator Reinhard Weger die Diskussionsrunde. Alle deutschsprachigen Parteien, der Südtiroler Schützenbund sowie der ASGB waren am Podium vertreten.

Für Regionalassessorin und Landtagsabgeordnete Martha Stocker (SVP) sei der Ausbau der Autonomie durch mehr Kompetenzen und ein Bewusstsein zur Europaregion Tirol die Herausforderung. Laut Stocker gehe es nicht um persönliche Wünsche, sondern darum, realistisch zu sein. Ihre Sorge sei es außerdem, sich in einem Freistaat im „Niemandsland Europas“ zu befinden.

Landtagsabgeordnete Ulli Mair von den Freiheitlichen regte an, endlich vom Recht auf Selbstbestimmung Gebrauch zu machen. Der Freistaat sei eine Lösung, mit der alle leben könnten. Dabei sollten alle 3 Volksgruppen eingebunden werden. Eine Vollautonomie hingegen könne nur die Vorstufe zum Freistaat sein.

Auf die Bedenken, eine Loslösung von Italien könnte nicht realistisch sei, entgegnete der Landtagsabgeordnete Sven Knoll (Südtiroler Freiheit), die Geschichte habe immer wieder gezeigt, dass vieles möglich sei, was für unmöglich gehalten worden war. Dies hätte eindrucksvoll der Fall der Berliner Mauer gezeigt. Der einzige mögliche Weg sei der friedliche über eine Abstimmung, wobei den Italienern Garantien gegeben werden sollten.

Dass der Staat in Zukunft eine minderheitenfreundlichere Politik führen werde, glaubt Hans Heiss, Landtagsabgeordneter der Grünen. Er hoffe, dass in Zukunft alle in Südtirol lebenden Volksgruppen die Autonomie mitgestalten könnten. Pläne, bei denen die Italiener außen vor gelassen würden, bezeichnete er als menschenverachtend.

Der Fortbestand der jetzigen Autonomie würde zwangsläufig bedeuten, mit dem maroden Staat unterzugehen, erklärte Andreas Pöder, Landtagsabgeordneter der BürgerUnion. Die Bevölkerung müsse endlich selbst über die Zukunft des Landes entscheiden. Pöder rief vor allem die interethnischen Parteien auf, die Italiener von den Zukunftsmodellen zu überzeugen.

Tony Tschenett, Vorsitzender des ASGB gab zu bedenken, dass Südtirol von Italien als Melkkuh gesehen werde. Durch eine volle Unabhängigkeit könnten Arbeitsplätze und Wohlstand gesichert werden. Dazu brauche es jedoch zuerst mehr Kompetenzen. Entscheidend sei, dass sich das Land selbst finanzieren könne.

Für Bezirksmajor Haymo Laner ist die Tiroler Einheit nicht nur eine Herzensangelegenheit und das Fundament für das Fortbestehen unserer Werte, sondern vor allem die einzige gerechte Lösung. Auf die Bedenken, dass sich die Nord/Ost- und die Südtiroler in den vergangenen Jahrzehnten auseinander gelebt hätten, meinte er, dass die offizielle Südtiroler Politik nicht unwesentlich dazu beigetragen habe. Aber so, wie die Schützen der verschiedenen Tiroler Landesteile sich derzeit einander wieder annähern und gemeinsame Wege gehen, könne dies durchaus auch in allen anderen Bereichen forciert werden.

Die Diskussion endete mit interessanten Fragen aus dem Publikum sowie mit einer Probeabstimmung im Saal, bei der sich die beiden Möglichkeiten Freistaat Südtirol und Rückgliederung an Österreich die Waage hielten, während fast niemand einen Verbleib bei Italien wünschte.

~~~

Die 7 Ziele der Europäischen Freiheitsbewegung Nein zur EU Diktatur

~~~

Hinterlasse einen Kommentar

3 Kommentare

  1. Claudius

     /  27. November 2012

    Über dieses Thema spricht man eigentlich nur in Österreich und unter Bauern in irgendwelchem Tal des Trentino Alto Adige. In Italien niemand hat solche wahnsinnige Gedanke gehabt. Dass Trentino Alto Adige zurück zu Österreich kehrt ist so wahrscheinlich wie Istrien zu Italien oder USA zu UK. Und ganz ehrlich: Trentino Alto Adige in Österreich würde 0,0001 Wichtigkeit in Österreich haben und innerhalb 10 Jahre wieder arm sein. In Italien ist diese Region voll von Privilegien und Förderungen. Also bitte: Füsse wieder am Boden!

    Gefällt mir

    Antworten
    • Ich persönlich würde den Südtirolern auch nicht raten, die Idee zurück nach Österreich, weiter zu verfolgen, aber, dass sie sich komplett frei machen und ein eigener Staat werden ist dringend anzuraten, anders bekommen sie die Füßen nie mehr auf den Boden, denn Förderungen bewirken letztlich Abhängigkeit und Zugrundegehen!!!

      Gefällt mir

      Antworten
  1. Ortstafel- und Beschilderungsstreit in Südtirol – maßgeblich forciert von den “Grünen” « Wissenschaft3000 ~ science3000

Es werden nur Kommentare freigeschaltet, die sich auf diesen/obigen Artikel beziehen, klare Aussagekraft haben, bzw. sinnvoll oder hilfreich für ALLE sind!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: