Danke foodwatch: Hipp musste nachgeben – fragwürdige Tees vom Markt genommen!

Hallo Frau Thurner,

wir möchten Sie für diese tolle Nachricht von „foodwatch“ beglückwünschen und Danke sagen.

Da kann man mal sehen, daß sich der Einsatz auf diesem Gebiet lohnt und auch solche Unternehmen wie Hipp einen, wenn auch kleinen Rückzieher machen müssen.

Also bitte so unermüdlich weitermachen.

Ich denke auch die anderen Mitstreiter aus dem verteiler sehen das auch so.

Also nochmals herzlichen Glückwunsch und vielen Dan.

Lieben Gruß

Von Margot (Olaf schließt sich ebenfalls an)

 

Von: foodwatch-Newsletter [mailto:aktuell@foodwatch.de]

Gesendet: Mittwoch, 14. November 2012 15:05

An: xxxx

Erika Thurner, das ist Ihr Erfolg: Hipp nimmt Werbelüge vom Markt

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Hallo und guten Tag, Erika Thurner,

14.11.2012

wir haben heute eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Die gute zuerst: Die dreisteste Werbelüge des Jahres 2012 ist Geschichte! Das Lob dafür gebührt Ihnen. Denn das haben Sie mit Ihrer überwältigenden Teilnahme bei der Online-Abstimmung bewirkt. Mehr als 44.000 Verbraucher haben vor wenigen Monaten für Hipps Zuckergranulat-Tees gestimmt und damit den „Goldenen Windbeutel“ verliehen. Jetzt nimmt Claus Hipp die fragwürdigen Tees vom Markt und ersetzt sie durch tatsächlich kindgerechte Produkte: Früchtetee im Beutel, der nahezu zuckerfrei ist und auch ohne andere Süßstoffe auskommt!

Ihr Verbraucherprotest hat den Marktführer für Babynahrung dazu bewegt, Eltern keine Zuckergranulat-Tees als gesunde „Durstlöscher“ für ihre Kleinkinder mehr unterzujubeln. Das zeigt wieder einmal: Wenn sich genügend Verbraucher zusammenschließen, können wir gemeinsam etwas bewegen! Und genau das sehen wir von foodwatch als unsere Kernaufgabe: Verbraucher mobilisieren, um die Lebensmittelindustrie zu verändern.

Was wir als Einzelne nicht schaffen, können wir gemeinsam erreichen: Seien auch Sie dabei und werden Sie ein Teil von foodwatch:

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Doch wir möchten Ihnen die schlechte Nachricht nicht vorenthalten: Claus Hipp ist nach wie vor überzeugt von den Zuckergranulat-Tees, obwohl sie jeglichen Ernährungsempfehlungen für Kleinkinder widersprechen! In einem Interview mit dem Berliner „Tagesspiegel“ sagte er: Die Zuckergranulat-Tees verschwinden nur aus dem Regal, weil „üble Nachrede“ stärker sei als der „Werbeaufwand“. Der öffentliche Druck, Ihre zahlreichen Beschwerden also, haben Claus Hipp dazu gezwungen, sich vom Zuckertee zu verabschieden. Von alleine wäre das wohl niemals passiert!

Das große Problem aber ist und bleibt: Wir können nicht für jede Mogelpackung im Supermarkt einen Goldenen Windbeutel verleihen, damit wir endlich ehrliche Lebensmittel bekommen. Denn Werbelügen gibt es einfach viel zu viele. Um die Kinder zu schützen, brauchen wir deshalb bessere Gesetze! Damit Mogelpackungen von vornherein gar nicht erst möglich sind. Claus Hipp beweist nur zu gut, dass sich ohne Regulierung oder öffentlichen Druck nichts ändert. Deshalb setzt sich foodwatch für Folgendes ein:

Irreführende Werbung für Lebensmittel darf nicht länger legal sein, klare Gesetze müssen dem einen Riegel vorschieben!

Ungesundes Junk-Food darf nicht mehr direkt an Kinder vermarktet werden!

Solange es hierfür keine verpflichtenden Gesetze gibt, wird die Lebensmittelindustrie den Kindern weiterhin zuckrige Getränke als gesunde Durstlöscher andrehen. Bitte helfen Sie uns dabei, diese Forderungen bei der Politik durchzubringen. Unterstützen Sie foodwatch mit 5, 10, oder 20 Euro monatlich. Nur gemeinsam können wir etwas bewirken – im Interesse unserer Kinder. Klicken Sie jetzt und werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch:

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