Eurorettung: Heilung durch Flucht

Danke Herta, für diesen LINK, hoffentlich geht bald allen ein Licht auf 🙂

  • Hier schreibt der Chefredakteur der WirtschaftsWoche Roland Tichy.

Wer den Euro retten will, muss ihn abschaffen. Oder dies zumindest glaubwürdig planen. Andere Rettungsversuche werden scheitern.

 http://blog.wiwo.de/chefsache/2012/11/17/heilung-durch-flucht/

Ein Betrunkener sucht unter einer Straßenlaterne seinen Schlüssel. Ein Polizist hilft ihm bei der Suche. Als der Polizist nach langem Suchen wissen will, ob der Mann sicher sei, den Schlüssel hier verloren zu haben, antwortet jener: “Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.” Mit dieser Anekdote illustrierte der Psychologe Paul Watzlawick eine der besten Methoden, wie man sein Unglück steigern kann – nämlich indem man ein untaugliches Bemühen verdoppelt.

Wenn man an der falschen Stelle sucht, wird man den Schlüssel nicht finden, ein verkorkstes Geschäft nicht dadurch retten, dass man mehr Geld hineinpumpt. Wenn ein Medikament nicht wirkt, wird es kaum wirksamer, wenn die Dosierung verdoppelt wird – allenfalls giftig. Das ist einleuchtend, und doch lieben und lehren manche Polit-Ökonomen solche Anstrengungen.

Zu hohe Schulden, reden sie uns ein, kann man dadurch bekämpfen, dass man mehr Schulden macht. Irgendwann werden unsere Kinder fragen, wie wir ernsthaft glauben konnten, den Euro dadurch zu retten, dass wir Griechenlands Schulden bezahlen und ihm helfen, noch mehr Schulden zu machen. Es ist ja offenkundig, dass das nicht funktioniert: zwei, bald drei Rettungspakete, Übernahme von Schulden, was bislang verboten war; Schuldenerlass, ebenso verbotene Finanzierung der griechischen Schulden durch klandestine Aktionen der Europäischen Zentralbank (EZB); Euro-Bonds durch die Hintertür, frisierte Berichte der Troika. Bis 2022 soll Griechenland also auf diese Weise gerettet werden? Da lachen die Hühner, und es fliegen die Ziegen.

weiterlesen: http://blog.wiwo.de/chefsache/2012/11/17/heilung-durch-flucht/

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Erinnerung: Die Euroeinführung hatte noch andere Absichten im Köcher

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Vergiftete Geschenke: Wie die EU Afrika in die Armut treibt

Danke Herta, das ist eine sehr wichtige Aufklärung und sie zeigt auf, dass Geld auch Verderben bringt! Die Afrikaner in Europa haben Sehnsucht nach zuhause und können nicht zurück, weil die EU nicht nur Europa umbringt, sondern auch Afrika!

Veröffentlicht am 22.08.2012 von

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Wer im Senegal einkauft, findet auf den Märkten kaum einheimisches Obst und Gemüse: Die Tomaten kommen aus Italien, die Kartoffeln und Zwiebeln aus Holland. In den Geschäften ist es ähnlich: Dort steht Trockenmilch, importiert aus Europa. In Afrika, wo 85 Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft und Viehzucht leben, können lokale Milchproduzenten ihre Milch nicht mehr verkaufen, weil die importierte Trockenmilch erheblich billiger ist. Der Grund liegt in der Subventionspolitik der EU. Auch die Fischer Afrikas leiden darunter. Einst fuhren sie hinaus aufs Meer und kamen zurück mit reicher Beute. Doch heute gibt es kaum noch etwas zu fangen. Die Gewässer vor Mauretanien und dem Senegal sind leergefischt — von großen Fabrikschiffen, die von Europa, Russland oder Japan aus in See stechen. Die Rechte, vor ihren Küsten zu fischen, wurden den armen afrikanischen Ländern abgekauft — von der Europäischen Gemeinschaft. Weil senegalesische Fischer kaum noch Geld mit der Fischerei verdienen können, rüsten viele ihre Boote um und vermieten sie an Menschenhändler, die Flüchtlinge aus Westafrika auf die Kanarischen Inseln schleusen. Die Bilder sind bekannt. Wer Glück hat, überlebt den Höllentrip. Wer noch mehr Glück hat, kriegt einen spanischen Pass. Und wer das vollkommene Glück hat, findet einen Job. Zum Beispiel als Matrose. Auf einem spanischen Fabrikschiff, das vor der Küste Westafrikas fischt.

Kurier: Hat die FMA keine anderen Sorgen?

Danke Renate, wenn heute etwas meinen Tag rettet, dann ist das schon alleine diese Überschrift des Österreichischen Mainstream-Blattes „Kurier“ – whowww!!! Zeichnet sich da etwa eine Bewusstseins-Änderung ab?

Ettl und Pribil machen sich damit vielleicht bei der Politik Liebkind, aber bei der Bevölkerung ernten sie für derart gestrige Handlungsweisen nur Ablehnung und Verachtung!!!

Man zeigt deutlich was von den Parteien der aktuellen Politik zu halten ist, statt zu fördern und das Land auf Erfolgskurs zu bringen, beweisen sie sich als Hinderer und Volksfeinde!

Jeder ehrliche Politiker müsste bereits einen parlamentarischen Antrag zur Löschung des Gesetzes, welches der Vorgehensweise der FMA zugrunde liegt, eingebracht haben. Ich bin mir sicher, dass KEINE im Österreichischen Parlament sitzende Partei dies bereits tat!!!

AnNijaTbé am 17-11-2012

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http://kurier.at/meinung/kommentare/wirtschaft/hat-die-fma-keine-anderen-sorgen/993.586

Hat die FMA keine anderen Sorgen?

Bei Bankskandalen wurde zugeschaut, jetzt geht man sogar auf karitative Organisationen los. Jahrelang lag die Aufsicht in Agonie. Kommunalkredit, Hypo Alpe-Adria, Volksbanken – alle De-facto-Bankenpleiten in diesem Land passierten direkt unter den Augen der formal unabhängigen Kontrollbehörde. Neuerdings zeigt die FMA, dass sie auch anders kann. Mit scharfen Munition wird gegen Banker persönlich geschossen, auch wenn es sich nur um Bagatellfälle handelt. Die Aufsicht signalisiert, dass sie kein Pardon kennt. Gnadenlos macht die Behörde nun sogar Jagd auf karitative Einrichtungen. Stimmt schon, laut Gesetz dürfen nur Banken Einlagen entgegennehmen und Darlehen vergeben. Doch jeder Organisation zu unterstellen, sie könnte theoretisch als Anlagebetrüger ahnungslose Opfer abzocken, ist ziemlich weit hergeholt. Der Aktionismus der FMA dürfte wohl damit zu tun haben, dass die Chefs, Helmut Ettl (SPÖ) und Kurt Pribil (ÖVP), um die Verlängerung ihrer Verträge fürchten. Und sich bei der Politik Liebkind machen wollen.

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