Der gregorianische Kalender ist heute 430 Jahre alt

Danke Eugen, das muss ja erwähnt sein :-)!!!

Danke Ingrid, für die Erlaubnis, diesen Artikel hier veröffentlichen zu dürfen!

5.10.1582 – 15.10.2012

Zum 430. Geburtstag des Gregorianischen Kalenders

Eigentlich wollte ich erst im Dezember etwas über die Bedeutung des Gregorianischen Kalenders schreiben. Nun ist mir dieser Tage aufgefallen, dass er heute, am 15.10. Geburtstag hat und dieses Datum Gefahr läuft, im allgemeinen Weltgetöse, auch um das ‚Maya-Datum’ 21.12., unterzugehen. Das kann ich natürlich nicht zulassen, zumal mir die zusammenhängende Bedeutung von Zahlen und Zeit sehr bewusst ist. Und wo stehen die beiden in engerer Verbindung, als im Kalender?
Auffällig ist dabei aber schon, mit welchen Jahresdaten öffentliches Aufsehen erregt wird und welche einfach übersehen werden bzw. unerwähnt bleiben!

Während sich also einerseits die noch amtierende Weltmacht mit komplexen Rettungsversuchen des untergehenden Schiffes „3-dimensionales Selbst- und Weltbild“ beschäftigt und uns andererseits, zum Teil galaktische Informationen zum 21.12. überfluten, lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf das Naheliegendste, auf unseren täglich gebrauchten Kalender. Er ist das Geburtstagskind des Jahres. Wie wir sehen werden haben wir allen Grund, ihm zum 430. Jahresstag seines Bestehens, diese verdiente Beachtung zu schenken.

Kurz zu den Fakten:
Die Art der Zeiteinteilung und Zeitrechnung geht bis zu den astronomischen Beobachtungen der Babylonier zurück. Während der Startpunkt der Jahreszählung und der Aufbau unseres gebräuchlichsten Kalenders, das Endergebnis einer weit reichenden und umfangreichen Kalenderreform ist, die Papst Gregor XIII. im Jahr 1582 anordnete. Deshalb wird er bis heute Gregorianischer Kalender genannt.

Astronomisch war und ist dieser Kalender sensationell, denn es war das erste gelungene Werkzeug zur ‚Einteilung der Zeit’, in dem 3 voneinander abweichende Umlaufbewegungen integriert wurden:

1. Die Umlaufzeit der Erde um sich selbst
2. Die Umlaufzeit des Mondes um die Erde
3. Die Umlaufzeit der Erde um die Sonne

Darüberhinaus waren seine Berechnungen so genau, dass es erst nach Ablauf von 3000 Jahren zu einer Abweichung von einem Tag kommen wird.

Um den Wechsel vom damals gebräuchlichen Julianischen Kalender (ein reiner Sonnenkalender) auf den neuen Kalender zu ermöglichen, wurden kurzerhand 10 Tage des Jahres 1582 gestrichen. Somit folgte dem 4.10. gleich der 15.10., was zu der Insiderjuxfrage geführt hat: „Was passierte in der Zeit vom 5. bis zum 14.10 1582?“ Antwort: „Nichts!“ Weil es diese Tage nicht gegeben hat. Diese Fakten sind interessant und hätten es verdient, weiter vertieft zu werden, lenken aber von der viel größeren Bedeutung dieses Kalenders ab.

Zur Erinnerung, jeder Kalender ist eine Informationsquelle über die Wirkkräfte der Zeit, über die Einfluss nehmenden Schöpfungsqualitäten, die sich durch das menschliche Bewusstsein äußern. Somit spiegelt uns ein Kalender die aktuell wirkenden Bewusstseinskräfte.

Werfen wir in diesem Zusammenhang zunächst einen Blick auf den Zeitpunkt der Kalenderkalibrierung. Da ist zum Ersten das 16. Jahrhundert. Es gilt als der Beginn der Neuzeit und Aufklärung. Viele Begriffe, die uns heute so geläufig sind, gehen auf dieses Jahrhundert zurück. Zum Beispiel taucht zum ersten Mal das Eigenschaftswort bewusst auf und meint, sich zurechtzufinden, von etwas zu wissen, etwas erkannt und begriffen zu haben. Auch das Verb reduzieren ist seit diesem Jahrhundert gebräuchlich. Es leitet sich aus dem lateinischen reducere ab, auf das richtige Maß zurückführen, verkleinern oder einschränken.
Worte entstehen nicht einfach nur so. Das Wort im Allgemeinen ist die Äußerung dessen, was bewusst geworden ist. Das Erkannte erhält einen Namen. Die Namensgebung ist ein typisches Symptom für Erkenntnis und Anerkennung eines Aspektes. Was bewusst erkannt wird, erhält (s)einen Namen.

Wenn die Begriffe bewusst und reduzieren auftauchen, bedeutet das einmal grundsätzlich das Auftauchen von Bewusstsein und zusätzlich eine konkrete Vorstellung von Reduktion. In der Tat ist jede bewusste Wahrnehmung immer ein reduziertes, auf einen bestimmten Punkt ausgerichtetes Bewusstsein. Hier passt auch das Wort Konzentration, in einem Mittelpunkt ansammeln, zusammendrängen, anreichern und vereinigen. Die Qualität der 16 lässt sich beschreiben als: Bewusste Konzentration und Reduktion auf einen bestimmten Standpunkt. Das 16. Jahrhundert bringt diese Eigenschaften zeitgemäß zum Ausdruck!

Diese Begriffe genügen uns, um später den Zusammenhang zu unserem Kalenderthema zu erkennen.

Im 16. Jahrhundert beginnt auch das 13. und somit letzte Baktun eines 5200 Jahre dauernden Zyklus der Maya. Jedes Baktun, also ein Zeitraum von ca. 400 Jahren, hat eine Überschrift, ein Thema. Das 13. Baktun wird Transformation der Materie genannt. Auch die Zahlenphysik nennt die 13 die Kraft der Transformation, der Umformung und Verwandlung. Die 13 konstruiert die Spirale, also die dynamische Qualität, die über den geschlossenen Kreislauf der 12 hinaus führt. Was ein Wachstum über sich selbst hinaus und ein völlig anderes Bewusstsein zur Folge hat. Das wird uns 2013 noch beschäftigen.
Kein Wunder, wenn es da Gregor XIII. war, der die Reformation der Zeiteinteilung in die Wege geleitet hat.

Die Einführung des Gregorianischen Kalenders und der Start des 13. Baktuns fallen gemeinsam in ein Jahrhundert. Auch das ist eine wichtige, weiterführende Erkenntnis. Denn der Gregorianische Kalender erscheint nicht zufällig genau zu diesem Zeitpunkt. Fassen wir deshalb zusammen:
Die Kalibrierung des Gregorianischen Kalenders im 16. Jahrhundert ist an sich schon ein Ausdruck des Bewusstseins, das seine Fähigkeit, sich auf einen gewissen Sachverhalt konzentrieren zu können, bewusst erkannt hat. Von den Maya stammt die Information, um welchen Sachverhalt es sich handelt: Umformung und Verwandlung der Materie. Wie wir sehen werden, liegt diese Tatsache aber auch im Bezugspunkt des Gregorianischen Kalenders selbst, er wurde nur bislang nicht so erkannt und gedeutet.

Auch das konkrete Datum der Kalendereinführung ist äußerst spannend. Der 15.10.1582, mit seiner Quersumme 23/5, zeigt eine auffällige Präsenz der 5. Die 5 kennen wir als die Qualität der Organisation, Ordnung, Energiebündelung und Ablaufbestimmung. Da mit Sicherheit jedes Ereignis in einem umfassenden Zusammenhang steht, werden wir bei der Einführung des Gregorianischen Kalenders auf die Kraft der 5, die im weitesten Sinne als LIEBE zu deuten ist, ausgerichtet. Ohne das Datum bis ins letzte Detail zu analysieren, reichen uns einige Signalworte, um die Tragweite dieses Datums zu erfassen. Hier wirken die Kräfte der Wandlung in eine neue Ordnung; es kommt zur Verbindung mit dem Urgeistlichen; das egozentrische Bewusstsein der Trennung erfährt seine Neuerzeugung und Wiedervereinigung. Der sich aufrichtende Mensch begreift seine vermittelnde Instanz zwischen Himmel/Erde sowie Gott/Mensch. Es kommt zum klaren Licht der Auferstehung in der Gemeinschaft der Heiligen und zu einer völlig neuen Weltordnung auf der Basis der LIEBE.

Auch wenn diese Signalworte zunächst Stirnrunzeln erzeugen mögen, so sind sie dennoch handfeste Qualitäten dieses Energiebündels 15.10.1582 = 23/5, die sich in den nächsten 400 Jahren entwickeln und ab 2000 (Kraft der Ganzheitlichkeit) zunehmend offenbaren sollten! Das Datum, als Startimpuls des Gregorianischen Kalenders, ist seine Geburtskraft, die sich wie bei uns Menschen, langsam aber sicher in den Status des ‚Erwachsenseins’ entfalten wird.

Halten wir noch mal fest: Jahrhundert und Datum der Einführung des Gregorianischen Kalenders geben uns schon jede Menge Hinweise darauf, worum es letztlich bei diesem Werkzeug unseres Zeitbewusstseins geht: Um Wiedervereinigung; Erneuerung; Neuaufbau und ein neues Bewusstsein für LIEBE. Diese Begriffe begegnen uns gleich noch einmal.

Kommen wir jetzt zum eigentlichen, wesentlichen Kern des Gregorianischen Kalenders, dem Bezugs- bzw. Ausgangspunkt seiner Jahreszählung.

Schon immer waren die Machthaber eines Reiches auch die Verwalter über die Zeit der Menschen. Grundlage jeden Kalenders sind einerseits astronomische Beobachtungen von Zyklen, die als ‚Beobachtung des Himmels’ der geistigen bzw. religiösen Elite des Landes vorbehalten war.
Während sich andererseits der Beginn der linearen Zählung, also die Einführung und der Startpunkt eines Kalenders, immer auf ein Ereignis bezog, das der jeweiligen Obrigkeit von besonderer Bedeutung erschien.

Beispiele:
Der jüdische Kalender bezieht sich auf die Erschaffung der Welt durch den Schöpfergott Jehova, im Jahre 3761 v. Chr. und ist somit im 6. Jahrtausend.
Der islamische Kalender beginnt seine Jahreszählung mit der Auswanderung/Flucht des Propheten Mohammed aus Mekka nach Medina im Jahr 622 n. Chr. und ist somit im 14. Jahrhundert.
Der julianische Kalender bezog sich auf die Herrschaft des römischen Kaisers Julius Cäsar.
Noch Napoleon hat sich verzweifelt bemüht, einen eigenen Kalender zu kalibrieren, was ihm aber nicht gelungen ist.

Es ist augenscheinlich, dass Kalender und Zeitzählung in unmittelbarer Verbindung mit einer Machtposition stehen bzw. mit einem Geschehen, dem Macht verliehen werden sollte. Diese Erkenntnis trifft in der Tat auch auf den Gregorianischen Kalender zu. Seine namentliche Bezeichnung ist aber so gesehen irreführend, denn sie bezieht sich nicht auf die päpstliche, machtvolle Regentschaft von Gregor XIII., sondern lediglich auf die von ihm veranlasste Kalenderreform.

Als Bezugs- bzw. Ausgangspunkt der linearen Zählung des Gregorianischen Kalenders diente ein völlig anderes Ereignis. Seine Zählung beginnt nicht bei der Machtübernahme eines erwachsenen Potentaten, sondern bei einem Geburtsvorgang. Somit birgt er eine Besonderheit, er bündelt und konzentriert das Bewusstsein auf die Geburt eines Kindes, aber nicht irgendeines Kindes, sondern auf die Geburt des göttlichen Kindes. Seine Zeitzählung beginnt bei Christi Geburt!

Die Zeitzählung auf einen Kindergeburtstag, auf Christi Geburt abzustellen, muss daher von machtvoller Bedeutung sein. Wie machtvoll zeigt sich in der bis heute bestehenden, weltweit maßgeblichen Gültigkeit dieses Kalenders. Trotz unzähliger anderer Kalender, die sonst im Gebrauch sind, hat es der
Gregorianische Kalender zur absolut größten Verbreitung und damit zur größten Aufmerksamkeit gebracht. Alle anderen Kalender
erden fast nur intern bzw. für religiöse Fest- und Feiertage genutzt. Selbst China setzt ihn seit 1912 ein und die damalige Sowjetunion seit 1923.
Natürlich hat er das auch seiner astronomischen Konstruktion und Präzision zu verdanken, aber nicht nur!

Schauen wir uns dieses ‚nicht nur’ genauer an. Wenn wir der Logik folgen, dass Kalendernamen gerne auf die Herrschaftszeit eines Machthabers hinweisen, dann muss der Gregorianische Kalender mit Christi Geburt ein ebensolches Ziel verfolgen und deshalb eigentlich Christus-Kalender heißen. Allerdings hätten wir damit eine direkte Beziehung zwischen dieser Bezeichnung und seinem Machtthema entdecken können. Das war offensichtlich in dieser Deutlichkeit nicht vorgesehen. Deshalb die Vernebelung dieser zugrunde liegenden Tatsache, durch eine völlig andere Logik seiner Benennung.

Jedenfalls können wir heute, dank unseres erwachenden Bewusstseins, der eigentlich wichtigen Spur, die uns der Ausgangspunkt des Gregorianischen Kalenders legt, folgen. Dadurch begreifen wir seinen ursprünglichen Einfluss auf unsere Bewusstseinsbildung über all die Jahrhunderte. Darüberhinaus kapieren wir, warum er ab dem Jahr 2000 bzw. dem 21. Jahrhundert sein angestrebtes Ziel zwingend erreichen wird: Die tiefgreifende Wandlung des menschlichen Bewusstseins!

Folgen wir dieser Spur über den Namen Christus!
Das Wort Christus bedeutet Der Gesalbte und meint ein Wesen, das durch inneren, göttlichen Ruf zum König, zum Herrscher wird. In Psalm 23 (23 auch als Quersumme des 15.10.1582!) heißt es: „Du salbst mein Haupt mit Öl.“ Damit ist die Salbung des Kopfes im Krönungsritual angesprochen. Der innerlich durch Gott Berufene wird äußerlich zum König gesalbt. Christus ist demnach ein gekrönter König, der seine göttlich/geistige Potenz begreift und beherrscht, die Bedeutung dieser Wahrheit erkennt und sie entsprechend zum Ausdruck bringt.

Dieser Aussage entspricht auch der Begriff Christus als Archetypus, einer kollektiven menschlichen Vorstellung, die wesentlich älter ist, als der Christus der christlichen Kirche. In dieser Vorstellung wird er eigentlich als Titel begriffen, als höchste Ehrenbezeichnung oder Auszeichnung, mit dem 3 Funktionen verbunden sind:
Priester (Archetypus der Geistkraft)König (Archetypus der Herrschkraft)Prophet (Archetypus der Seh-, Deutungs- und Verkündungskraft)!
Im Christustitel vereinen sich die Funktionen der ursprünglichen, göttlichen Geistkraft, mit der göttlichen Urmacht der Gestaltung im gemeinsamen ‚Sohn’. In ihrem Kind sind sie versöhnt. Dieses göttliche Kind verfügt jetzt über das gesamte göttliche Potential, was es zu einem besonderen Wesen der Erkenntnis, Weisheit und Liebe macht. Der Prophet ist nämlich kein Zukunftsvorhersager, sondern ein mit allen Wassern göttlicher Attribute gewaschenes Wesen.
Dieser Titel kann heute als Christusbewusstsein bezeichnet werden und ist das Wissen um die göttliche Abstammung des Menschen. Jeder Mensch ist Sohn Gottes und damit individuelles Schöpfungsbewusstsein.

Der Christustitel wird nur demjenigen verliehen, der die entsprechende Reife hat. Denn seine Macht zu herrschen entfaltet sich in der Materie, ausdrücklich nicht über die Materie.
Christus ist ein inneres Bewusstsein für individuelles Leben. Jede Handlung erfolgt nach dem Gesetz der LIEBE (nichts besteht für sich allein). Christus ist das neue ‚Oberhaupt’ in jedem Menschen als liebevolle Individualität. Es gibt keine Übermacht mehr, kein Prinzip mehr, das die Massen beherrscht. Ein Christuswort lautet: „Ich erschaffe kein Reich, in dem ich der Mächtigste bin.“

Die geistigen Werte innerhalb des Menschen übernehmen die Kontrolle.

Christusbewusstsein bedeutet völlige Identifizierung mit geistiger Urintelligenz, ausgedrückt durch die Worte: „Der Vater und ich sind eins!“
Identifizierung meint Eins sein, ein und dasselbe sein, in völliger Übereinstimmung sein, völlig gleich sein, eine Wesenseinheit bilden. Alles umschreibende Begriffe für LIEBE. Christusbewusstsein ist somit identisch mit Liebesbewusstsein.

Mit der Geburt Christi, so lautet die Botschaft des Gregorianischen Kalenders, kommt es vor ca. 2012 Jahren erstmalig zur Verkörperung, zum sicht- und begreifbaren Ausdruck dieser Wahrheit in einem menschlichen Wesen. Das machtvollste Prinzip, das göttliche Bewusstsein, die eigentliche Bestimmung und Höchste Reifestufe des Menschen, erblickt erstmalig das Licht der Welt, durchdringt die Materie, durchleuchtet und transformiert sie. Auch wenn die Dunkelheit des materiellen Bewusstseins das noch nicht erkennen konnte.

Aus diesem Grund kann die Geburt Christi nicht in einer Reihenfolge sonstiger religiöser Wesenheiten stehen, sondern kennzeichnet eine völlig neue Entwicklung der Selbständigkeit des menschlichen Bewusstseins und die grundlegende Veränderung seines Selbst- und Weltbildes. Die LIEBE wird zum neuen Bewusstseinsfaktor. Liebe verstanden als Erleuchtung, dass göttliches und menschliches Wesen eine Einheit sind. Diese Liebe betrachtet sich selbst und jedes andere Wesen als ein individueller Ausdruck der EINEN GOTTHEIT.

In den vergangenen rund 2000 Jahren waren Leid, Kreuzigung und Tod Christi vordergründig. Oder anders gesagt, waren Trennung, Schuld, Mangel und Schmerz des irdischen Lebens im Fokus unserer Aufmerksamkeit.
Dies alles sind Metapher für den egozentrischen Aspekt des menschlichen Bewusstseins. Im „Kurs in Wundern“ heißt es: „Das Ego ist der Teil des Bewusstseins, der an Trennung glaubt!“

Jetzt wird es Zeit für die andere Betrachtung. Das göttliche Kind ist als Beginn eines neuen Schöpfungswerks zusehen und jedes Kind bzw. jeder Mensch als Geburt Christi anzuerkennen. Ganz im Sinne des Bezugspunktes des Gregorianischen Kalenders. Jetzt, anlässlich seines 430. Geburtstags im Jahr 2012, erinnern wir uns noch mal an diese tiefe Wahrheit. Jeder Mensch ist ein gesalbtes, gekröntes Haupt. Auch das Jahr 2012 hat die Quersumme 23!

Der Gregorianische Kalender hat uns in den letzten 430 Jahren auf dieses Bewusstsein fokussiert, ausgerichtet und konzentriert. Durch seine weite Verbreitung erhält sein Energieeinfluss enorme Zuwendung und Beachtung. Bewusst oder unbewusst trägt das zu seinem grandiosen Erfolg bei. Diesem Kalender verdanken wir letztlich das, was wir heute Bewusstseinswandel nennen. Diesem Kalender verdanken wir es, wenn wir im 21. Jahrhundert vom Sieg des göttlichen Bewusstseins sprechen. Dieser Kalender war das Werkzeug unseres Christusbewusstseins und hat seine Aufgabe vortrefflich erfüllt!

Noch mal anders ausgedrückt: Der Gregorianische Kalender war und ist das Vehikel unseres Selbsterkenntnisprozesses, der letztlich in die unmittelbare Beziehung zu unserer integrierten Göttlichkeit führt. Der Gregorianische Kalender war und ist das Werkzeug unseres Bewusstseins zum geistigen Erwachen!

Grund genug, seinen 430. Geburtstag zu feiern! Bedeutet zudem die 430 „Durchbruch des Neuen“ oder „Aus dem unendlichen geistigen Potential erscheint das Licht kreativer Schöpferkraft!“

Nein, dieser Kalender ist nicht die Ausgeburt des Teufels, der den Dämon des Konsums in die Welt gebracht hat, wie einige Maya-Kalender-Experten doch tatsächlich behaupten. Und als Beweis das zunehmend verkommerzialisierte christliche Weihnachtsfest anführen. Ich vertraue darauf, dass ich sie vom Gegenteil überzeugen konnte. Und ich bin überzeugt, dass wir alle ab sofort Advent, die Wintersonnenwende am 21.12. und Weihnachten in einem völlig anderen Licht sehen!
Und das hat nichts mit einer christlichen Amtskirche zu tun. Allerdings sollten wir ihre Rolle in diesem Zusammenhang auch nicht unterschätzen.

Nachtrag:
Einen Tag vor diesem denkwürdigen Geburtstag, am 14.10.2012, konnten wir alle Zeuge eines spektakulären Ereignisses sein, dass ich hier in den Kontext stelle. Der Stratosphärensprung von Felix Baumgartner, er stürzt sich aus rund 39 km Höhe runter auf die Erde.
Einerseits informiert uns dieses Ereignis über die unfassbare Perspektive, die wir Menschen bereits einnehmen können. Die Erde persönlich, aus einer Distanz von 39 km zu betrachten, hat ähnlich weitreichende Folgen, wie weiland die erstmalige Beschreibung einer Landschaft von Petrarca im 14. Jahrhundert. In einem uns überlieferten Brief berichtet er über die Bergbesteigung des Mont Ventoux in der Provence und seine persönliche Betroffenheit, beim Anblick des Panoramas, das sich vor ihm ausbreitet.
Ein (von mir erinnertes) Zitat von Jean Gebser dazu: „Das Zusammenfallen dieses Naturerleben und die Rückwendung auf das Selbst, bedeutet eine geistige Wende, kennzeichnet den Übergang von Mittelalter in Neuzeit. Das Bewusstsein wendet sich ab diesem Ereignis der radikalen Subjektivität zu. Das ICH steht in einem direkten Bezug zu einer Umwelt, die eine eigene Wertigkeit hat und die nicht nur, wie die mittelalterliche Vorstellung damals, eine feindliche Welt war, die lediglich dem Übergang in das Jenseitige diente.“
Petrarca hat erstmalig die Landschaft im menschlichen Wesen bewusst gemacht, meint, das Bewusstsein für Land schaffen wurde im 14. Jahrhundert entdeckt.
Baumgartner hat rund 700 Jahre später, im 21. Jahrhundert, eine noch weitaus höhere und umfassendere Perspektive einnehmen können. Was aber wiederum einen Übergang des menschlichen Bewusstseins kennzeichnet, diesmal umfassender und tief greifender als alle bisherigen Wandlungsprozesse. Die Aussicht von 39 km Höhe bietet das Panorama einer Erdhalbkugel! Kein Zweifel, mit diesem Standpunkt haben wir fast den absoluten Höhepunkt erreicht, den materielles Bewusstsein einnehmen kann, jetzt geht es über in sein ganzheitliches, göttliches Bewusstsein.
Petrarca hatte nur einen Freund zum Zeugen seiner staunenden Betroffenheit, angesichts der landschaftlichen Ausdehnung. Baumgartner hatte Millionen Menschen auf aller Welt als Zeugen seines Höhenflugs und seiner Art von Weltenaussicht!

Weiterhin hat uns dieses besondere Abenteuer gezeigt, dass wir von größter Höhe fallen können und doch sicher landen werden. Auch wenn dieser Fall noch von aufwendigster Technologie unterstützt wurde, informiert er uns doch darüber, dass das Fallen lassen in die Dunkelheit der Materie letztlich ‚gut’ ausgeht. Nach dem Fall kommt das heile Aufstehen bzw. die Heilige Auferstehung. Ein supertolles Omen. Und ganz im Sinne unseres Geburtstagskindes.

Zum guten Schluss noch ein Hinweis auf die veränderten Machtverhältnisse, die das Christusbewusstsein in uns bewirkt.

In der österreichischen ‚Kronen-Zeitung’ von Sonntag dem 7. Oktober war ein Artikel zu lesen mit der Überschrift: „ Mit Moneten an die Macht!“ Dieser Titel deckt schon auf, dass hier nichts vom Zeitgeist verstanden wurde.
In besagtem Artikel wurden einige superreiche Altpotentate beschrieben, wie sie mit ihrem monetären Reichtum in die Politik einsteigen. Unter anderem wird Frank Stronach zitiert, ein Austrokanadier, der mit Autozubehör Multimilliardär wurde und mit seinen 80 Jahren jetzt noch mit eigener Partei in die Politik einsteigen will. Er sagt: „Ich brauche vor niemandem mehr zu kriechen. Ich bin eine freie Person!“
Dazu kann ich nur sagen: Stimmt Herr Stronach, nur anders als Sie meinen. Und – das gilt in Kenntnis unseres wahren Seins, jetzt endlich für uns alle!! Keiner von uns muss mehr kriechen, wir sind alle freie Personen!

Weiter heißt es in diesem Artikel: „Eitelkeit und Machtstreben treiben Reiche in die Politik!“ Und der Politikberater Thomas Hofer meint dazu: „Die wahre Macht und Aufmerksamkeit liegen in der Politik…!“

Hhmm!! Auch das wissen wir jetzt besser, die wahre Macht liegt in der Erkenntnis, selbst ein Königskind zu sein, dass sich dank seiner Liebesmacht ein eigenes, individuelles Reich erschafft. Ein solches Wesen treibt es nicht in die Politik, sondern zu einem äußerst wirksamen, liebevollen, freudvollen und kreativen Leben, gemeinsam mit anderen Christuswesen.

Achtung meine Herren, der Machtwechsel vollzieht sich gerade in jedem von uns!! Bald ist niemand mehr da, der Ihnen die Macht verleiht, damit Sie ihn bestimmen, reglementieren, steuern und kontrollieren können. Denn schon bald haben Sie es nur noch mit erwachsen gewordenen Königskindern zu tun!

Deshalb: Herzliche Gratulation Gregorianischer Kalender!!

Quelle: Ingrid Raßelenberg – http://www.zahlenphysik.at/newsletter/15102012.html

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