futurezone award: die besten Innovationen gesucht

Gesucht: Die besten Roboter und Innovationen

Im Rahmen des futurezone award werden Spezialpreise für den Roboter des Jahres und die Innovation des Jahres verliehen. Noch bis zum 17. Oktober können weitere Projekte eingereicht werden. Zudem können Leser über die anderen Kategorien und Geräten nun abstimmen, ohne bei der futurezone registriert zu sein.

Seit einer Woche läuft das Voting für den futurezone award. In sechs Produkt-Kategorien können Technik-Fans ihre Favoriten wählen: Bei Audio, Computer, Flat-TV, Foto/Video, Smartphone und Tablet sind bereits zahlreiche Votes eingegangen. Um die Abstimmung noch zu erleichtern, funktioniert das Leser-Voting zum futurezone award ab sofort auch ohne Anmeldung.

Dazu kommen fünf Spezialpreise, etwa der Robotik Award powered by Festo oder der Innovation Award powered by Philips. Für diese beiden Awards werden auch weiterhin kreative und pfiffige Ideen gesucht. Bis 17. Oktober können hier noch Projekte eingereicht werden. Danach steigt eine Auswahl der besten Nominierten in die Voting-Runde auf.

Robotik Award powered by Festo futurezone Award Robotik Roboter Spezialpreis futurezone-award Wolfgang Keiner CEO Roboter-Rüssel Roboter-Hand Roboterhand Tripod. Roboter werden als Helfer für Menschen immer wichtiger.

Robotik Award powered by Festo

weiterlesen: http://futurezone.at/digitallife/11844-gesucht-die-besten-roboter-und-innovationen.php

Europa soll von amerikanischen Innovationen profitieren? Eher umgekehrt!

Wir können nur in einem Wohlfahrtsstaat leben, weil die Amerikaner keinen haben. Über die Zusammenhänge von Innovation und Ungleichheit

16. Oktober 2012, 20:22 Uhr

Hier kommt eine provozierende These: Europa kann sich seine Wohlfahrtsstaaten nur leisten, weil Europa von amerikanischen Innovationen profitiert. Die Vereinigten Staaten können ihre Rolle als Pioniere im Bereich der Innovation aber nur spielen, wenn sie darauf verzichten, einen europäischen Wohlfahrtsstaat zu installieren. Ein Forschungspapier von Daron Acemoglu, James Robinson und Thierry Verdier

Von Gerald Braunberger

„Clearly, the ideas developed in this paper are speculative…Whether these ideas contribute to the actual divergent institutional choices among relatively advanced nations is largely an empirical question.“ Daron Acemoglu, James Robinson und Thierry Verdier

1. Die Vereinigten Staaten von Amerika und die skandinavischen Länder sind, gemessen an der Wirtschaftsleistung (BIP pro Kopf) im Weltmaßstab reiche Nationen. Aber die Unterschiede sind doch so groß, dass man von unterschiedlichen Ausprägungen des kapitalistischen Modells reden kann. In den Vereinigten Staaten liegt das BIP pro Kopf um 25 bis 30 Prozent höher, die Menschen arbeiten mehr und der Wohlfahrtsstaat ist weniger ausgebaut als in Skandinavien (oder in Deutschland). Die Einkommens- und Vermögensverteilung ist in den Vereinigten Staaten ungleicher; dort gibt es, gemessen am Bevölkerungsanteil, auch mehr arme Menschen. Dafür werden in den Vereinigten Staaten – gemessen an jeweils einer Million Einwohner – sehr viel mehr Patente angemeldet, die für eine größere Innovationskraft der amerikanischen Wirtschaft sprechen.

2. Die Daron Acemoglu (Foto: privat)moderne Kapitalismusforschung befasst sich unter anderem mit der Frage, ob sich die unterschiedlichen Ausprägungen des Kapitalismus aneinander annähern können. Oder, anders gefragt: Können wir alle Skandinavier werden? Acemoglu (Foto: privat) & Co. sagen: Nein! Als Begründung betonen sie die Rolle von Innovationen in Modellen des Wirtschaftswachstums. Darin breiten sich in einem Lande gewonnene Innovationen über den Globus aus. Da das Wirtschaftswachstum stark durch technischen Fortschritt beeinflusst wird, profitiert die Weltwirtschaft von der Ausbreitung von Innovationen, die in einem Land gewonnen wurden.

weiterlesen: http://faz-community.faz.net/blogs/fazit/archive/2012/10/16/wir-koennen-nur-in-einem-wohlfahrtsstaat-leben-weil-die-amerikaner-keinen-haben-ueber-die-zusammenhaenge-von-innovation-und-ungleichheit.aspx

Kooperation bringt Neues!

Innovation dank Kooperation

Wirtschaftsnachrichten Dossier: Bildung im Umbruch Mittwoch, 17. Oktober, 15:26
Forschungskooperationen mit Hochschulen helfen Firmen, neue Produkte zu entwickeln. Dies kann im Rahmen staatlicher Förderung geschehen. Neben Vorteilen wie Zugang zur Forschung treten aber auch Hindernisse und Zielkonflikte auf.

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/innovation-dank-kooperation-1.17688742

Yvonne Helble

Dass Innovationen für die unternehmerische Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind, ist hinlänglich bekannt. Dies gilt für grosse wie für kleine Firmen. So sehen 94% der im Rahmen einer Untersuchung der Credit Suisse 2011 befragten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Innovationen als entscheidend für ihr Fortbestehen an. Jedes dritte der befragten KMU erwirtschaftet gar rund einen Drittel des Umsatzes mit neuen Produkten. Wichtigste Quelle für neue Ideen sind die Mitarbeiter, die in über der Hälfte der Fälle an erster Stelle genannt werden. Knapp ein Sechstel der Innovationen stammt laut der Umfrage aus Kooperationen. In diesen Bereich fällt auch die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Hochschulen.

In der Schweiz ist die Kommission für Technologie und Innovation (KTI), die Agentur des Bundes zur Innovationsförderung, für die Unterstützung solcher Partnerschaften zuständig. Die KTI fördert Projekte in Forschung und Entwicklung (F&E), Firmengründungen sowie den Transfer von Wissen und Technologie (WTT) zwischen Akademie und Praxis. Ziel ist es, mehr Unternehmen, vor allem KMU, dazu zu bringen, die Ressourcen von Hochschulen für ihre eigenen Produktentwicklungen zu nutzen und so ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Sondermassnahmen 2011

Von den 2011 bewilligten 556 Gesuchen stammten über 70% von KMU. Aufgrund des starken Frankens wurden 2011 zusätzliche Gelder in der Höhe von 114,5 Mio. Fr. bereitgestellt, mit denen 246 Projekte finanziert wurden. Die meisten Projekte (174) kamen aus den Ingenieurwissenschaften, vor dem Gebiet Life-Sciences mit 147 Vorhaben.

weiterlesen: http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/innovation-dank-kooperation-1.17688742

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