Dagestan: Syrien kommt nach Rußland

Danke Martha, der instumentalisierte Terror weitet sich aus, jetzt auch in Russland, das kann niemandem gefallen!
Wie du sagst, will man offenbar mit allen Mitteln den 3. Weltkrieg durchsetzen!

Dagestan: Syrien kommt nach Rußland

von F. William Engdahl04.11.2012 22:51

Die Ermordung des angesehensten religiösen Sufi-Führers in Dagestan, Rußlands unsichere Kaukasus-Gegend,

geschah gerade dann, als Salafi-Dschihadisten in Libyen einen US-Botschafter ermordeten, der eigentlich ein wichtiger Beteiligter an der Absetzung von Gaddafi und der Machteinsetzung der salafistischen Muslimbruderschaft sowie der Dschihadisten war. In der ganzen islamischen Welt ist heute im Namen des islamischen Fundamentalismus eine Hasswelle entfesselt worden, die einen neuen Weltkrieg bringen könnte, denn das Manipulieren von religiösem Eifer ist ein explosiver Cocktail. Das ist die Konsequenz des Greater Middle East Projects, das 2010 ins Spiel kam und zuvor von Kreisen in Washington, London und Tel Aviv ausgebrütet worden war.

Syrien kommt in den russischen Kaukasus  
Am 28. August wurde Scheich Said Afandi, anerkanntes geistliches Oberhaupt der autonomen russischen Republik Dagestan, ermordet. Einer Dschihadistin als Selbstmordattentäterin gelang es, in dessen Haus einzudringen und eine Sprengladung zu zünden. Das Mordziel war sorgfältig ausgewählt. Scheich Afandi, ein 75 Jahre alter muslimischer Sufi-Führer, hatte bei dem Versuch, in Dagestan zwischen sunnitischen Salafi-Muslimdschihadisten und anderen Splittergruppen, wovon sich viele in Dagestan als Anhänger der Sufi betrachten, eine Versöhnung herbeizuführen, die entscheidende Rolle gespielt. Da kein Ersatz für seine moralische Statur und Integrität sichtbar ist, fürchten die Behörden den möglichen Ausbruch eines Religionskriegs in der kleinen russischen Republik.  [1]  Laut Bericht der Polizei war die Mörderin eine zum Islam übergetretene russische Frau, die entweder mit einem islamischen Fundamentalisten verbunden war oder mit einem salafistischen Aufstand, der sich gegen Moskau-treue Regionalregierungen der autonomen Republiken und die unsichere, mit Muslimen besiedelte nördliche Kaukasus-Region richtete. Die ethnisch-muslimische Bevölkerung in dieser Region der ehemaligen Sowjetunion  – Usbekistan, Kirgistan und die chinesische Provinz Xinxiang eingeschlossen –  waren seit dem Ende der Ära des Kalten Kriegs im Jahr 1990 das Ziel verschiedener US-und NATO-Geheimdienstoperationen. Washington sieht die Manipulation der muslimischen Gruppen als ein Mittel, unkontrollierbares Chaos nach Rußland und Zentralasien zu bringen. Es wird von den gleichen Organisationen durchgeführt, die bei der Schaffung des gegen die Regierung von Baschar Al-Assad gerichteten Chaos in Syrien engagiert wurden. In gewisser Weise  – wie dies die russischen Geheimdienste klar erkennen –  wird das Chaos über den Kaukasus zu ihnen kommen. Die neuesten Ermordungen von Sufis und anderen gemäßigten muslimischen Führern im Kaukasus durch Salafisten sind offenbar ein Teil der vielleicht gefährlichsten US-Geheimdienstoperationen; und letztere spielen weltweit mit dem muslimischen Fundamentalismus.

weiterlesen: http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=2028

Noch ein Bericht dazu passend:

Die Liga der europäischen Muslime

 

04.11.2012 22:58

Am 26. September 2012 ist in Bern ein neuer Verein gegründet worden,

Die Liga der europäischen Muslime [LEM]. Der neue Berner Verein, führt Ulrich Schlüer aus, liess sich, was eher selten ist, ins Handelsregister eintragen. So erfährt man, was er bezweckt, wie er sich finanziert, wer ihn öffentlich vertritt.

Der Vereinszweck wird wie folgt umschrieben: 
»Der Verein bezweckt die aktive Förderung von Kooperation und Komplementarität zwischen verschiedenen europäischen muslimischen Institutionen und berühmten Persönlichkeiten, die sich für das bessere Verständnis und die Akzeptanz des Islams im Westen einsetzen; die positive Bewusstseinsförderung für das Verständnis der Wichtigkeit der Muslime im Westen; die Projektierung und Förderung der islamischen Identität im Westen; Bewahrung und Verteidigung der Rechte der Muslime im Westen. Aufklärung und Bekämpfung von Diskriminierung der Muslime und Aufbau diplomatischer Beziehungen für die Durchsetzung gemeinsamer Interessenpunkte der islamischen Gemeinschaft in Europa; Beteiligung an sozialen und auch politischen Lösungsfindungen für Probleme oder deren Entwicklung in Europa und im Westen, sowie die Beteiligung an politischen Entscheidungen; die Bewahrung der Unabhängigkeit und Souveränität islamischer Organisationen im Westen.« Die Mittel zur Finanzierung dieser Absichten und Aktivitäten beschafft sich diese Liga durch Mitgliederbeiträge, Gönnerbeiträge, Schenkungen, Vergabungen sowie Erlös aus Veranstaltungen.

weiterlesen: http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=2029

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