Monsanto – Umweltschädiger – Lebensmittelvergifter

Danke Martha, auch für diesen Beitrag!

Man kann ja garnicht intesiv genug darauf aufmerksam machen!

Schon jetzt darf man sich darauf freuen, wenn dieser Lebensvernichterkonzern zur Rechenschaft gezogen wird!

Was denken die sich eigentlich?

Was fühlen die?

Haben sie Verstand?

~~~

23. September 2012, 07:51, Armin Wertz

Armin Wertz

Monsanto, der Riese im Agrobusiness

Krebserregendes „Roundup“?

Von Armin Wertz, Singapur

Aus Sorge um Risiken für die Verbraucher und die Umwelt hat Deutschland den Genmais der amerikanischen Firma Monsanto aus dem Verkehr gezogen.

Bislang war der Monsanto-Mais die einzige für den Anbau in Deutschland zugelassene genveränderte Pflanze. „Nach dem schlagzeilenträchtigen Verbot dürfte sich der Name Monsanto nun bei vielen (Verbrauchern) als Quelle von gefährlichen Lebensmitteln festsetzen“, befürchtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Diese Entscheidung zeige, wie es tatsächlich „um die Forschungs- und Innovationsfreudigkeit der Union bestellt ist“, wetterte das Blatt. „Welches Unternehmen, welcher Landwirt sollte unter diesen Umständen noch wagen“, neue Verfahren zu entwickeln?

Vor allem in Europa sieht sich Monsanto einer hitzig geführten Debatte um mögliche Risiken durch genveränderte Lebensmittel gegenüber. „Auch die Geschäftspraktiken des Unternehmens geraten immer wieder ins Zwielicht“, räumen die Frankfurter Redakteure ein.

Beinahe ein Monopol

Um die Rendite allerdings muss sich kein Anleger Sorgen machen. In manchen Bereichen hat Monsanto beinahe eine Monopolstellung. Es ist weltweit der grösste Lieferant von Saatgut und der grösste Hersteller genveränderten Saatguts. 90 Prozent des Saatguts für Sojabohnen kommen aus der Produktion von Monsanto, bei Baumwolle und Mais ist die Dominanz des Konzerns mit Hauptsitz in St. Louis kaum geringer.

Gleichzeitig verkauft das Unternehmen jedes Jahr für vier Milliarden Dollar Herbizide. So stieg der Umsatz der Firma 2011 gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent auf 11,4 Milliarden Dollar, der Nettogewinn erhöhte sich um mehr als das Doppelte von 990 Millionen auf zwei Milliarden Dollar.

Dabei ist die Firma verglichen mit den Konkurrenten von Cargill, Bunge oder BASF, die schon seit 100 Jahren im Agrobusiness tätig sind, eigentlich ein Neuling. Bis in die siebziger Jahre konzentrierte sich Monsanto überwiegend auf die Herstellung chemischer Produkte wie die in Kühlmitteln oder als Weichmacher eingesetzten PCBs (polychlorierte Biphenyle) oder die Pestizide DDT und Agent Orange. Doch nach etlichen PCB- und Dioxinskandalen, nach dem Verbot dieser Giftstoffe durch den US-Kongress sowie dem Ende des Vietnamkrieges, das die Nachfrage nach dem Entlaubungsmittel Agent Orange drastisch reduzierte, trennte sich Monsanto von den verrufenen chemischen Firmenzweigen und setzte auf die neue, vielversprechende Biotechnologie. (Monsanto war dabei beraten von einem jungen Mitarbeiter der Bostoner Consultingfirma Bain & Company – dem späteren republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney.) Doch auch gegen die neuen Produktlinien regte sich Widerstand.

Ein viel kritisiertes Herbizid

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