Landes- und Freikirchen in gleicher Gefahr

Per Email erhalten – sicherlich interessiert das einige – es ist jedoch mehr und mehr nicht mein Gedankengut …

Wir alle sind Söhne und Töchter Gottes, nicht nur Jesus Christus etc.,  wir sind dazu angehalten uns unserer wahren Herkunft zu erinnen und unser Bewusstsein voll zu entfalten.

Kirche ist, wo Menschen in Liebe denken und handeln – im Sinne und Bewusstsein von  Gemeinschaft und Beziehung.

AnNijaTbé 16.9.2012

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Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr

Ich erlaube mir, Ihnen neue Informationen zur Kenntnisnahme zuzustellen.

Mit freundlichen Grüssen

Prüfen + Handeln
Emil Rahm, CH-8215 Hallau
Tel. 052 681 34 85 oder 052 681 59 52

 

Eidg. Bettag und Muslime.

Am 17. September 1797 wurde unter dem Eindruck der Französischen Revolution erstmals ein gemeinsamer Bettag der katholischen und reformierten Kantone abgehalten mit der Aufforderung, Gott zu danken, Busse zu tun, d.h. umzudenken und Gott anzubeten. Im nächsten Jahr gab die Zentralregierung der Helvetischen Republik ein Bettagsmandat für das ganze Land heraus. Heute ist der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag in der Schweiz ein staatlich angeordneter überkonfessioneller Feiertag, der von allen christlichen Kirchen und der Israelitischen Kultusgemeinde gefeiert wird. Und wie stellen sich die islamischen Mitbürger und Mitbewohner zu diesem Feiertag? Auch gemäss dem Koran soll der Muslim den Gott Allah anbeten, die Eltern ehren, Gutes tun und Unmoral verurteilen. Zwischen dem Neuen Testament der Bibel und dem Koran ergeben sich aber grosse Unterschiede. Jesus wird im Koran zwar auch geehrt, nicht aber als Sohn des Schöpfergottes, der die Schuld der Menschheit auf sich genommen hat. Auch hat Christus Gewaltfreiheit gelebt und gepredigt. Ich finde es wichtig, dass in den Schulen die Beschäftigung mit dem Koran nicht verboten wird. Im religionsvergleichenden Unterricht sollten – auch als Allgemeinbildung – die Unterschiede der Religionen, im Islam nach dem Koran, zum Christentum nach den Worten Christi dargestellt werden.

 

Landes- und Freikirchen in gleicher Gefahr.

Wenn in den letzten zwei Newsletters höchste Vertreter von Freikirchen kritisch betrachtet und positiv auf das Buch  von Dr. theol. Walter Dürr der landeskirchlichen Gemeinschaft Jahu in Biel mit dem Titel „Christen im Umbruch – Mit Glaube, Hoffnung, Liebe ins 21. Jahrhundert“ hingewiesen wurde, sind nicht nur die Freikirchen, sondern auch die Landeskirchen in der Gefahr, durch höheren Einfluss die biblische Botschaft in Richtung einer allgemein akzeptierten sozialen Weltreligion anzupassen. Ein christusgläubiger Jude schrieb: „Man möchte auf religiöser Basis den Weltfrieden schaffen nach dem Motto: Dem Gleichgültigen ist alles gleich gültig… Nur für die Islamisten ist Toleranz Christen gegenüber eine Todsünde, die Allah bestraft.“

Für das Zusammenleben der verschiedene Kirchen für verschieden veranlagte Menschen fand ich in einem früheren Jubiläumsbericht einer Freikirche folgende beachtenswerten zusammengefassten Gedanken:

Es gibt nur ein Pfingsten als Geburtsstunde der Kirche Jesu Christi. Darauf geht jede der vielen christlichen Kirchen, Denominationen, Gemeinden und Gemeinschaften zurück. Wenn sie innerlich und äusserlich wachsen und gedeihen wollen, müssen sie sich nach der Erfüllung mit dem Geist ausstrecken, der an Pfingsten in die Welt gekommen ist. Massgebend ist für alle die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments, deren Mittelpunkt und Kleinod die Rechtfertigung des Sünders allein aus Gnaden um des Opfers Jesu Christi willen ist. In diesem Sinne gibt es im Grunde nur eine innere Herzensbewegung, einerlei unter welchem Namen.

Emil Rahm
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Neue Weltordnung durch amerikanische Geschäftswelt
und evangelikale Führungskräfte?

2012-06-24_GM-Rezension

Mein Hinweis auf das Buch «Der Griff zur Macht» von Dr. Martin Erdmann (ISBN 978-3-953 558.97.6) in meinem letzten Newsletter hat zustimmende Reaktionen ausgelöst. Von Gottfried.Meskemper@t-online.de ging eine ausführlichere Rezension dieses Buches ein, die Sie im Anhang erhalten. Für Schnellleser hier einige Auszüge:

Was uns als ein Sammelsurium von Absonderlichkeiten erscheint, ist in Wahrheit ein strategisches Programm zur Durchsetzung einer neuen Weltordnung, bei der Evangelikale mit ihrem Missionseifer die Kanalarbeiter sind, während – für die meisten unbemerkt – mit neuen Begriffen wie «Zweite Protestantische Reformation», «Micha-Projekt», «Emerging-Church» u.a.m. ein Umsturz im evangelikalen Lager herbeigeführt wird. Es handelt sich um eine Fusion zwischen der amerikanischen Geschäftswelt und evangelikalen Führungskräften, die im Schulterschluss eine neue Weltordnung herbeiführen wollen, allen voran Rick Warren. Der Leitbegriff heisst «Transformation» und das heisst Bewusstseins- und Strukturveränderung, also Übertragung eines ganz neuen Verständnisses von Evangelium und Reformation. Die Elemente sind z.T. aus dem New Age übernommen. An der Spitze wirken Leute wie Robert Muller, ehemaliger Vize-Generalsekretär der UNO und Akteur des «Weltparlaments der Religionen» das 1993 in Chicago tagte. Die Vorlage zum Management lieferte der Stammvater des in Wirtschaft und Industrie seit Jahrzehnten angewandten Managementsystems, Peter Drucker. Es gab zwischen ihm und andern bekannten Personen aus dem New Age Spektrum Kontakte und Konferenzen, wie etwa mit Marlyn Ferguson (Autorin des weltweit wirkenden Okkult-Bestsellsers «Die sanfte Verschwörung»).

Die Alternative: «Christen im Umbruch»

Mit Glaube, Liebe, Hoffnung im 21. Jahrhundert

Von Dr. theol. Walter Dürr, ISBN 13: 978-3-909131-03-7, verlag@profibooks.ch, www.profibooks.ch

Christen im Umbruch  Im Gegensatz zu dem im Buch «Der Griff zur Macht» aufgezeigten Trend zur anpassenden Vormachtstellung, vertritt der Theologe Dr. Walter Dürr die These, dass Christen sich ohne Machtvision in die Nachfolge und auch in die Politik einbringen sollen.Als Pfarrer der landeskirchlichen Gemeinschaft Jahu in Biel, Gründer der Schule für Strategisches Lebenstraining und Leiter der Schule für biblische Geschäftsprinzipien schreibt Dr. Dürr in seinem Buch «Christen im Umbruch», Christen sollten von den lebensprägenden Werten Glaube, Liebe und Hoffnung neu angezündet werden und Gottes Wort, das Lesen der Bibel, ernst nehmen. Über die Anpasser in der christlichen Gemeinde äussert sich Dürr in dem Sinne, dass auch im Bestreben, möglichst besucherfreundlich zu sein die Inhalte des Glaubens nicht auf dem Altar der gesellschaftlichen Akzeptanz geopfert werden dürfen.
Unsere westliche Welt erlebe einen gigantischen Umbruch im Denken und im Leben. Walter Dürr: «Keine geistliche Transformation der Schweiz ohne erneuerte christliche Gemeinden, keine transformierten christlichen Gemeinden ohne erneuertes christliches Denken und Handeln, kein transformiertes Denken und Handeln ohne erneuerte Anbetung und vertiefte Aneignung der Schrift.»   E.R.

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