Dr. Schnitzer zur Alzheimerforschung

‚Eine Depression erhöht das Risiko, an der Alzheimer-Demenz zu erkranken, um das Zwei- bis Dreifache. Zu diesem Ergebnis kommen Tübinger Forscher in einer vor drei Jahren gestarteten Studie zu den frühesten Symptomen der Erkrankung.‘

Depression erhöht das Alzheimerrisiko bis um das Dreifache
http://www.zm-online.de/default.htm?www3.zm-online.de/zmPortal.nsf/%28TNachrichten%29/F87E21379B286479C1257A4E002BE0A7?OpenDocument

Ein klares Forschungsergebnis. Wie aber sieht es mit dem Nachdenken darüber aus?

‚Eines der wichtigsten Forschungsmittel ist das Nachdenken über die Ergebnisse, auch über solche, die Andere gefunden haben‘, schreibt Prof. Dr. med. Werner Kollath in seinem 1949 herausgebrachten Büchlein ‚MEDICA MENTE‘ (Verlag Der Greif, Wiesbaden), das einen Extrakt seiner Erkenntnisse in Form von Aphorismen vermittelt. Wer mehr über Kollaths gewaltige Lebensleistung als Forscher und deren noch weitgehend ungenutzten Wert für die Gesundheit des Menschen erfahren will, lese das Buch

Gesundheit – Getreide – Welternährung
http://www.dr-schnitzer-buecher-neu.de/Gesundheit-Getreide-Welternaehrung

Das unbefangene Nachdenken über ein Forschungsergebnis geschieht mithilfe von Fragen wie zum Beispiel: Was bedeutet es? Wie wichtig ist es? Was fange ich damit an? Welchen praktischen Nutzen könnte haben? Welche Konsequenzen sollten daraus gezogen werden? Was müsste deshalb als Nächstes abgeklärt werden? Welchem Ziel könnte es dienen?

Wenn zum Beispiel das Forschungsziel die Verhütung der Demenz sein sollte und weil, so das Ergebnis, Depressive ein stark erhöhtes Demenzrisiko haben, wäre der nächste logische Schritt die Klärung folgender Fragen: Welche Faktoren erhöhen das Risiko einer Depression? Noch wichtiger: Welche gemeinsamen Voraussetzungen sind bei Menschen anzutreffen, die  k e i n e  Depression aufweisen, sondern ganz einfach gesund sind, vor allem gesund im Kopf?

Das ist jedoch offensichtlich nicht das Ziel der Alzheimerforschung. Eine auf natürliche Weise gesunde Bevölkerung, die auch im Kopf gesund ist und klar denken kann, ist weder das Ziel der Medizin und ihrer Sponsoren aus der Pharmaindustrie, noch das Ziel der Politik und schon gar nicht das Ziel der sogenannten ‚Gesundheitspolitik‘. Das belegt massiv die praktische Erfahrung der letzten 50 Jahre.

Deshalb sind Forscher, die ihre Anstellung behalten und weitere Forschungsaufträge erhalten wollen, auch selten unbefangen, sondern vielmehr eingeschränkt auf ein Nachdenken über den Nutzen für ihre Sponsoren und für ihre eigene Profession. So wurde auch in diesem Fall das möglicherweise kommerziell verwertbare Detail herausgehoben, dass Depressive weniger Antikörper gegen das Amyloid-beta haben, welches sich im Gehirn von Alzheimer-Patienten als Plaques einlagert. Da könnte man doch vielleicht ein neues Antikörper-Medikament entwickeln? Diesen Ansatz verrät auch der englische Originaltitel der zitierten Studie:

Lowered Serum Amyloid-beta1-42 Autoantibodies in Individuals with Lifetime Depression. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22766733

Hingegen ist die Frage, woher denn das Amyloid überhaupt kommt, bereits tabu. Aber von Nichts kommt Nichts, und so könnte der Verdacht auf die in wesentlichen Teilen artfremde und denaturierte Zivilisationskost als Quelle des Amyloid-beta gelenkt werden.

Das aber wäre für gleich mehrere Wirtschaftsbereiche höchst unerwünscht, da schädlich für Umsatz und Gewinn:

1. für die Fleischwirtschaft,
2. für die denaturierende Nahrungsmittelindustrie,
3. für die Pharmaindustrie und
4. für die Medizin.

Dabei gibt es zum weiteren Nachdenken bereits ein Großtierexperiment darüber, was artfremde Fütterung von Rindern (Herbivoren, Grasfresser) mit ‚Tiermehlen‘ (getrockneten und vermahlenen Schlachtabfällen) in deren Gehirnen anrichtet: Es kommt zu BSE, dem ‚Rinderwahnsinn‘! Die Einlagerungen in den Gehirnen bei Rinderwahnsinn und Alzheimer-Demenz haben sogar große Ähnlichkeit. Siehe auch

‚BSE, Rinderwahnsinn und die Konsequenzen‘
http://www.dr-schnitzer.de/BSE.html

Es gibt tatsächlich auch einen Zusammenhang zwischen dem Alzheimer-Risikofaktor Depression und der Ernährungsweise. Das konnten wir anhand mehrerer Fälle unserer im Internet laufenden Bluthochdruckstudie nachweisen. Dabei stellte sich sogar heraus, dass unter der Einnahme von Bluthochdruckpillen die Depressionen achtmal (!) häufiger auftreten als bei unbehandeltem Blutdruck. Bluthochdruckpillen stehen damit im Verdacht, über die Erzeugung von Depressionen eine Alzheimer-Ursache zu sein!

Depressionen und Bluthochdruck
http://www.dr-schnitzer.de/depressionen-und-bluthochdruck.html

Weil Wissenschaft, Wirtschaft und Politik im Nachdenken durch Interessen befangen sind, ist es für Sie von existieller Bedeutung, selber unbefangen und unvoreingenommen nachzudenken, welches für Sie selbst und Ihre Familie die Leben und Gesundheit rettenden Konsequenzen sind. Allerdings helfen diese nur bei praktischer Anwendung im täglichen Leben.

Haben Sie schon damit angefangen?

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Johann Georg Schnitzer
http://www.dr-schnitzer.de
http://www.dr-schnitzer-buecher.de/

P.S.  Bitte leiten Sie diese Information per E-Mail nur vollständig an alle Ihre Kontaktpersonen weiter (Kürzen und Weglassen von Teilen ist nicht erlaubt). Machen Sie dieses Wissen auch der jungen Generation bekannt. Sie wird es besonders nötig haben. Übernahme auf Internetseiten oder teilweises oder vollständiges Kopieren meiner durch Copyright geschützten Internetseiten ist nicht gestattet. Links zu meinen Internetseiten mit kurzem Hinweis auf deren Thema können gesetzt werden. Vorangegangene Nachrichten und Aufnahme in Dr. Schnitzers Mailingliste siehe:
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P.P.S.  Sollten Sie daran denken, mir eine Nachricht zu mailen, oder sollten Sie Fragen an mich haben: Ich freue mich über Ihre Nachricht, zeigt diese doch Ihr Engagement für die konstruktiven Veränderungen im persönlichen Umfeld und in der Gesellschaft, die auch meine Anliegen sind, und vielleicht übermitteln Sie mir auch wichtige Informationen. Täglich erhalte ich eine große, weiter  zunehmende Zahl von Nachrichten. Mit deren Bearbeitung gerate ich zunehmend in Rückstand. Ich kann noch alle eingehenden Mails lesen, aber die individuelle Beantwortung von Fragen ist mir in der Regel nicht mehr möglich. Machen Sie deshalb bitte Ihre gesundheitlichen Entscheidungen nicht von einer persönlichen Antwort abhängig, die ich wegen zeitlicher Überforderung gar nicht geben kann. Die meisten an mich gerichteten Fragen habe ich auch schon einmal gründlich auf meiner Website und in meinen Büchern beantwortet. Gesuchte Antworten finden Sie am schnellsten, wenn Sie sich direkt aus diesen Quellen informieren: http://www.dr-schnitzer.de/intrasearch.html (Gesundheit suchen) http://www.dr-schnitzer-buecher.de (Bücher)

Auf dem so erworbenen Wissen aufbauend, können Sie sich auch weitere Fragen meistens schon selber durch eigenes logisches Nachdenken beantworten.

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