Auf der Spur von Anorexie und Adipositas – 1

Adipositas 4812412 – Zahlencodes G. Grabovoi

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Auf der Spur von Anorexie und Adipositas

In den frühen 60er Jahren …

Als ich Lehrling war, wurden wir regelmäßig untersucht, fast alle hatten wir einen leichten Struma an der Schilddrüse, also eine Überfunktion der Schilddrüse, jedenfalls war es das was uns gesagt wurde.

Ich selber konnte nichts feststellen und fühlte mich auch mit meinem Gewicht von rund 52-53 kg wohl. Wir wurden alle auf Erholung geschickt, die Gewerkschaft zahlte das. Es war schön und lustig auf dieser Erholung, die ich jedes Jahr bekam. Angeblich war ich mit 52 kg untergewichtig und sollte auf diesem Erholungsurlaub zunehmen. Ich frage mich bloß wovon wir uns erholen sollten, etwa von der Nachkriegszeit?

Wir wurden regelrecht gemästet und bekamen 6 Mahlzeiten am Tag. Frühstück, Jause, Mittagessen, Jause, 5 Uhr Tee, Nachtmahl. Nach dem Mittagessen mussten wir ruhen, bevor wir die erste Nachmittagsjause bekamen. Es gab wirklich köstliche Speisen in gigantischen Mengen. Fing man erst mal an immer mehr zu essen, stellte sich eine Art automatisches „mehr Essen“ ein. Jeder nahm an Gewicht zu und man war zufrieden. Bei mir meinte man, dass es mehr sein hätte können.

Es ist seltsam, dass ich temporär immer wieder an diese Zeit denken muss und das Gefühl habe, dass diese Aktion nicht zu unserem Wohle gedacht, sondern ein Experiment war. Interessant ist auch, dass ich mich ziemlich genau an diese Erholungsaufenthalte erinnere, speziell aber an den einen, an dem wir echt gemästet wurden.

Ich nahm 6 Kilos zu und hatte daher beinahe 60 kg, erstmals in meinem Leben. Alle meinten „oh du siehst gut aus“ – das sagte man früher so, wenn eine wohlgenährt aussah. Ich war in dem Alter von 14 – 16 Jahren 1962 groß und wuchs später nochmals 3 cm, was mich freute, eigentlich wäre ich gerne noch -4 cm größer geworden also knapp 170cm. Mit 165cm hatte ich also später genau die Durchschnittsgröße für Frauen. Da ich viel Sport betrieb pendelte sich mein Gewicht auf ca. 56kg ein, aber von der Kleidergröße war ich schlanker geworden, denn Muskelgewebe ist schwerer als Fett. Offenbar hatte ich durch den Sport, das Fett der „Erholungsaufenthalte“ wieder verbrannt. Oder in Muskelmasse umgewandelt. Ich hatte wirklich sehr starke Muskeln entwickelt, die mir bald für eine Frau unpassend vorkamen, als mein Bruder mich darum zu beneiden begann J

Kraft hatte ich ohne Ende, ich konnte Kraftübungen nach Zeit, nicht nach Stückzahl machen, was mir allerdings langweilig wurde. Später als ich starke gesundheitliche Einbrüche zu überleben hatte, immer wieder, dachte ich oft daran, dass mir meine gigantische Grundkondition, die ich mir beim Sport aufgebaut hatte, sehr viel half die Torturen im Spital zu überstehen.

In diesen Videos wird von den frühen 60er Jahren gesprochen, wo man damit anfing sich zu fragen was mit den Fettzellen geschieht. Es war genau in dieser Zeit, als ich und praktisch alle meine Kollegen auf „Erholungsaufenthalt“ geschickt wurden.

Man muss sich vorstellen, dass wir Lehrlinge 4 Wochen Urlaub hatten und nochmals 4 Wochen „Erholungsurlaub“. Wer dachte schon daran, dass man mit uns eventuell Experimente machte, wir dachten, man meint es besonders gut mit uns.

Die großen Betrieb, wie auch mein Ausbildner einer war, leisteten sich also Lehrlinge, die 8 Wochen nicht anwesend waren zuzüglich von Krankenständen. Ich war oft krank und fühlte mich durch die Gewichtszunahme nicht wohler, sondern im Gegenteil.

In dieser Dokumentation wird auch vom Grundumsatz gesprochen, dem ich gerade erneut auf die Spur zu kommen trachte, denn ich erinnere mich, dass durch die Erhöhung des Grundumsatzes auch Krebs geheilt werden kann.

Wie kann also der Grundumsatz erhöht werden?

Wer hat Kenntnis darüber?

Auf der Spur von Anorexie und Adipositas und deren psychischen und physischen Hintergründe verbleibe ich

mit lieben Grüße

AnNijaTbé am 27.8.2012

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2 Kommentare

  1. Reblogged this on Haunebu7's Blog .

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  1. AnNijaTbé’s Gesundheits-Schule « Wissenschaft3000 ~ science3000

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