Hallo Menschen,
ich habe Frau Hecht-Galinski als wirklich gläubige deutsche Jüdin bezeichnet.
Und ihr meine Hochachtung gezollt.
Jetzt möchte ich ihr wieder meine Dank zukommen lassen für die ehrliche und aufrichtige Meinung, die sie in einem neuen Aufsatz festhielt, den ich leider erst jetzt entdeckte und unter dieser Adresse zu finden ist:
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17966
Herzlichen Dank Frau Hecht-Galinski.
Olaf Thomas Opelt
Kommentar vom Hochblauen
Von der Vorhaut zur Vorhut
Von Evelyn Hecht-Galinski
Es waren Sätze des deutschen Verteidigungsministers De Maizière wie: „Auslandseinsätze der Bundeswehr sind prinzipiell überall möglich. Grundsätzlich gibt es keine Regionen, in denen deutsche Soldaten nichts zu suchen hätten“. Als ich diese Sätze morgens früh, noch im Bett liegend hörte, dachte ich, woran erinnert mich das wohl? Aber es sollte noch schlimmer kommen! Es folgten Sätze wie: „Allerdings könne Deutschland nicht bei jeder Menschenrechtsverletzung Soldaten in ein fremdes Land schicken (merke gute Soldaten kommen in den Himmel, böse überall hin!) und weiter: “ Ein wesentlicher Teil unseres Wohlstands beruht auf den Umgang mit der Welt“.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière
NRhZ-Archiv
Ja fragte ich mich, was meint er wohl damit? Unsere Waffen-lieferungen unserer starken Rüstungsindustrie? Unsere U-Boote, nach Israel unsere Panzer nach Saudi Arabien, unsere Militär und Polizei-ausbilder und Experten auch in „nicht gerade unseren Demo- kratie Verständnis“ angehören- den Staaten? Menschenrechte, was scheren uns die? Doch nicht wenn sie im Jüdischen Staat gegen Palästinenser oder Flüchtlinge verletzt werden. Wir sind nur die Hüter dieser Menschenrechte wenn es um uns nicht genehme Regime geht, wie, Syrien unter Assad, oder Libyen unter Gaddafi, oder der Iran unter den Mullahs, oder, oder, oder…. unter anderem. Das kann sich allerdings schnell ändern, heute noch Freund, morgen schon Feind. Gestern lieferten wir selbst noch Waffen an diese „Regime“, heute wollen wir Waffenlieferungen an diese sofort unterbinden. De Maizière sprach sich auch für eine stärkere gesellschaftspolitische Debatte, über die Ausweitung der Bundeswehreinsätze aus. Klar, dass er dem Bundespräsidenten Gauck sehr dankbar war, dass er dafür jetzt einen Anstoß gegeben hatte. Interessanterweise waren beide vor kürzerer Zeit in Israel, welch harmonische Dualität.
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