Planeten entstehen anders als gedacht

Künstlerische Darstellung des Sternensystems
Danke Willi, für diesen Beitrag!
Planetenentstehung anders als gedacht

Astronomie Erstellt am 05.07.2012

Ein internationales Team von Astronomen bezweifelt gängige Theorien über die Entstehung von Planeten. Sie haben das rasante Verschwinden eines Staubgürtels um einen Stern beobachtet. Eine mögliche Folgerung: Planeten könnten sich in wenigen Jahren formieren, viel schneller als bisher angenommen.

Viele junge Sterne sind von ringförmigen Scheiben umgeben. Diese Ringe, optisch vergleichbar mit denen des Saturns, bestehen aus Gasen, Asteroidenbruchstücken und vor allem Staubpartikeln. Die Staubteilchen sind kleiner als ein Sandkorn. Sie stoßen in der Umlaufbahn der Sterne zusammen und verschmelzen dabei.

Diese Staubklumpen werden immer größer, schlucken weitere Teilchen und werden schließlich zu Planeten. Die Staubwolke verschwindet dabei. Soweit die gängige Theorie zur Entstehung von Planeten. Die Dauer dieses Vorgangs wurde von Astronomen bis dato mit mehreren hunderttausend Jahren beziffert.

Verschwundener Staubgürtel

Die Studie:

„Rapid disappearance of a warm, dusty circumstellar disk“ von Carl Melis et al. ist am 5.7. in „Nature“ erschienen.

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