Danke Martha, für diesen LINK!
Wissenswertes zur Hochfinanz 24.06.2012 23:34
d.a. Es sollte eigentlich zu denken geben, dass diese in der Tagespresse weitgehend vor Angriffen gefeit ist.
Den Ausführungen von Wolfgang Berger ist zu entnehmen, dass wir, also der Steuerzahler, in Brüssel 700 Lobbyisten ›ausgesetzt‹ sind, die mit einem Budget von 400 Millionen € im Jahr die Interessen des Finanzsektors vertreten. Die Zahlen für den US-Bürger sind noch erschreckender, sind es in Washington doch 3.000 Lobbyisten, die dieser Sparte zudient, wofür ihnen ein Jahresbudget von mehr als 5 Milliarden $ zur Verfügung steht. Auch wenn am 30. Juni letzten Jahres die internationale Organisation ›Finance Watch‹ als Gegengewicht in Brüssel gegründet wurde – die natürlich aus unserem Steuerbudget entlöhnt werden muss – ist in Anbetracht des jetzigen Verlaufs der Dinge auf dem Finanzsektor schwerlich davon auszugehen, dass hier eine Änderung eintritt. [1] Nun hat Geoffrey Geuens ein ausgezeichnetes Portrait dieser Kaste gezeichnet, das wir im nachfolgenden publizieren [2]:
Die Absahner – Who’s who in Hochfinanz und Politik
Europas Sozialisten wettern immer wieder heftig gegen das Finanzkapital und fordern schärfere gesetzliche Vorschriften, um die weltweite ›Herrschaft der Finanzmärkte‹ einzudämmen. Dabei sollte man allerdings auch wissen, wovon und von wem man redet. Denn das Bild, das die Vokabel ›Märkte‹ heraufbeschwört, läßt uns leicht übersehen, wer genau da eigentlich von der aktuellen Krise und den Sparmaßnahmen profitiert. »Der Kapitalist ist zu einem schwer fassbaren Phänomen geworden«, schrieb Jean Peyrelevade, der ehemalige Wirtschaftsberater von Ministerpräsident Pierre Mauroy, in seinem Buch ›Le capitalisme total‹. [3] Und er stellte die Frage: »Von wem sagt man sich los, wenn man sich vom Kapitalismus abwendet? Gegen welche Institutionen geht man an, um die Diktatur des flüchtigen, global und anonym gewordenen Marktes zu beenden?« Darauf gebe es keine klare Antwort, meint er, um dann schlichtweg zu behaupten: »Marx ist wirkungslos geworden, weil es kein klares Feindbild mehr gibt.«
weiterlesen: http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=1968
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https://wissenschaft3000.wordpress.com/2012/06/06/bilderbergtreffen-2012-wer-war-dabei/
















































