Zehnjähriger nach Grippeimpfung querschnittsgelähmt – Familie verklagt Münchner Kinderärztin
Rechtstipp vom 18.05.2012
Es ist ein Alptraum für alle Beteiligten: Weil eine Münchner Kinderärztin nicht mit der erforderlichen Sorgfalt eine Grippeimpfung vornahm, die medizinisch noch dazu gar nicht notwendig war, erlitt ein Zehnjähriger eine Querschnittslähmung und bleibt nun bis zu seinem Lebensende an den Rollstuhl gefesselt. Die Eltern des Jungen haben beim Landgericht München I jetzt eine Klage gegen die Ärztin eingereicht (Az. 9 O 7915/12). Sie fordern Schadensersatz, Schmerzensgeld – und vor allem Gerechtigkeit.
Rückblick: München, im November 2010. I. war eigentlich ein aufgeweckter und gesunder Junge. Er besuchte die dritte Klasse der Grundschule, spielte gerne Fußball und war familiär wie sozial fest verankert. Nur seine chronische Bronchitis machte ihm ab und an zu schaffen, die im zweiten oder dritten Lebensjahr ihren Anfang nahm, in den letzten Jahren dann aber zunehmend zurückging. In einer Kinderarztpraxis in Laim war I. seit seiner Geburt Patient, man kannte ihn dort gut.
Von seiner behandelnden Ärztin erhielt I. im Laufe seines jungen Lebens eine Vielzahl an Impfungen, wahrscheinlich sogar zu viele. Sein Impfpass enthält insgesamt 19 Einträge. Der letzte sollte sein Leben für immer verändern.
~~~~~~~~~~~~~
Fall vor dem Landgericht Nach Grippeschutz-Impfung: Bub (10) querschnittsgelähmt
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Impfen – Anatomie eines schmutzigen Geschäfts
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
















































W3000
/ 14. Juni 2012Reblogged this on GIFTFREI.
LikeLike
haunebu7
/ 14. Juni 2012Reblogged this on Haunebu7's Blog.
LikeLike